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Der TagAigner: Russland-Sanktionen für Syrien-Lösung lockern

24.09.2015, 21:04 Uhr

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(Foto: picture alliance / dpa)

Angesichts des Ukraine-Konflikts hat die EU vor einiger Zeit Russland mit Sanktionen belegt. Doch die Zeit der harten Strafen könnte sich dem Ende neigen. Zumindest wenn es nach der bayerische Wirtschaftsministerin Ilse Aigner (CSU) geht.

Sie plädiert dafür, die Kontakte zu Russland wieder zu intensivieren und die Wirtschaftssanktionen zu überdenken. "Wenn die Sanktionen einem gemeinsamen Engagement in Syrien im Wege stehen, müssen wir dem Ziel einer Konfliktlösung in Syrien den Vorrang geben", sagte sie dem "Münchner Merkur". Dennoch dürften "die Aggression gegen die Ukraine und die Annexion der Krim nicht in Vergessenheit geraten oder akzeptiert werden".

Quelle: ntv.de