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Der TagAktivistin Erin Brockovich nimmt sich Datenzentren vor

27.05.2026, 08:32 Uhr
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Die Geschichte um Erin Brockovich wurde im Jahr 2000 verfilmt. (Foto: picture alliance / ASSOCIATED PRESS)

Das Oscar-prämierte, biografische Justizdrama, das ihren Namen trägt, machte die Rechtsanwaltsgehilfin Erin Brockovich einst weltberühmt. Sie trug in den 1990er Jahre dazu bei, einen Skandal um Trinkwasserverschmutzung im kalifornischen Hinkley aufzuklären. Nach einer Sammelklage musste der Energiekonzern PG&E 333 Millionen Dollar Schadensersatz an mehr als 600 Anwohner zahlen und die Verunreinigung beseitigen. Mehr als ein Vierteljahrhundert später beschäftigt sich die 65-jährige Aktivistin mit Rechenzentren für Künstliche Intelligenz, von denen immer mehr gebaut werden – teilweise zum Ärger von Anwohnern.

Auf ihrer Webseite hat Brockovich bisher mehr als 2700 US-Bürgerbeschwerden über existierende oder mögliche Standorte auf einer interaktiven Karte gesammelt. Technologiekonzerne lieferten sich ein "Rennen, um KI-Infrastruktur aufzubauen". Die Zentren verbrauchten aber enorme Mengen an Energie und Kühlwasser und erhöhten damit die Preise für Verbraucher, schreibt die Umweltaktivistin. Sie sei nicht gegen KI-Rechenzentren, sie wolle aber auf "die Notwendigkeit nachhaltiger, sicherer und effizienter Praktiken" hinweisen.

Quelle: ntv.de