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Der TagAndrea Kiewel bekennt sich zu Hypochondrie, scheint Arztbesuche aber zu meiden

08.08.2025, 12:01 Uhr

Die Moderatorin Andrea Kiewel bekennt sich zu ihrer Hypochondrie, also einer übermäßigen Sorge um ihre Gesundheit. "Ich höre von einer seltenen Entzündung im Auge und sehe augenblicklich schlechter. Alles, was sich innen und außen im und am Körper abspielen kann, stelle ich umgehend an mir selbst fest und sorge mich schrecklich", schreibt die 60-Jährige in einem Beitrag für die "Jüdische Allgemeine". Im Auftrag der Zeitung hat die in Tel Aviv lebende TV-Moderatorin das berühmte Sheba Medical Center besucht, um mehr über Longevity (Langlebigkeit) zu erfahren. In ihrem Text schreibt Kiewel: "Meine Eltern gingen auch noch mit 39,5 Grad Fieber zur Arbeit, ich moderierte meine Fernsehshow mit Angina, diversen Mittelohrentzündungen und sogar mit Mumps." Kranksein habe es in ihrer Familie nicht gegeben. "Wir jammern nicht, und vor allem stecken wir lieber den Kopf in den Sand, statt eine Arztpraxis aufzusuchen, um dort irgendwelche Diagnosen zu erfahren, von denen wir nichts wissen wollen."

Quelle: ntv.de