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Der TagAngeklagter räumt Anschlagsversuch auf SPD-Zentrale ein
05.12.2018, 13:26 Uhr

Zum Prozessauftakt hat in Berlin ein Mann Vorwürfe der Staatsanwaltschaft eingeräumt, am Heiligabend 2017 ein Auto in das Willy-Brandt-Haus gesteuert zu haben. Aus Protest gegen eine Befragung des Mikrozensus vom Amt für Statistik Berlin-Brandenburg wollte der 59-Jährige demnach eine Explosion herbeiführen. Dem Plan nach wollte er sich dabei selbst töten. Zuvor hatte er eine Bombenattrappe vor der CDU-Zentrale abgelegt.
Die Sprinkleranlage im Willy-Brandt-Haus hatte das Feuer in dem mit Gaskartuschen und Benzinkanistern gefüllten Auto gelöscht, nachdem Frank W. mit seinem Peugeot in das Foyer gekracht war. Es entstand ein Schaden in Höhe von 160.000 Euro. Im weiteren Prozessverlauf soll die Schuldfähigkeit des Mannes geprüft werden.