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Der TagAnschläge auf Stromleitungen gefährden Krim-Versorgung
20.11.2015, 20:12 Uhr
Anschläge auf zwei ukrainische Hochspannungsleitungen gefährden die Stromversorgung der von Russland annektierten Halbinsel Krim.
Derzeit liefere das Festland nur noch zwei Drittel der benötigten Elektrizität.
Aktivisten der Krimtataren kündigten an, Reparaturen behindern zu wollen.
Am 20. Oktober war zum ersten Mal ein Strommast gesprengt worden. Russland will zum Jahresende eine eigene Stromleitung zur Versorgung der Krim in Betrieb nehmen.
Krimtataren und ukrainische Aktivisten blockieren seit zwei Monaten auch Warentransporte auf die Halbinsel. Damit soll unter anderem die Freilassung gefangener Ukrainer in Russland und die Aufhebung von Einreiseverboten gegen krimtatarische Politiker erreicht werden.