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Der TagAnschlag auf Anwalt: Stadtplan-Erbe Falk beteuert seine Unschuld

07.07.2020, 13:02 Uhr

Der Hamburger Unternehmer Alexander Falk hat im Prozess gegen ihn wegen eines Anschlags auf einen Anwalt in Frankfurt erneut seine Unschuld beteuert. Er habe den Auftrag erteilt, von dem Anwalt oder anderen Kanzleiangehörigen Daten zu beschaffen, sagte Falk vor dem Frankfurter Landgericht. Der 50-Jährige führte in seiner Stellungnahme genau aus, wann und an wen dieser Auftrag ging. Er habe aber niemanden beauftragt, dem Juristen Gewalt anzutun.

Die Verteidigung beantragte erneut, ein türkisches Brüderpaar zu vernehmen, das den Datendiebstahl durchführen sollte - und somit bezeugen könne, dass lediglich dies beauftragt wurde, aber nicht die Gewalttat. Die Vernehmung hatte das Gericht zuvor bereits abgelehnt mit dem Hinweis, der Aufenthaltsort der Männer in der Türkei sei nicht bekannt. Im Februar 2010 wurde dem Anwalt von bisher unbekannten Tätern in Frankfurt ins Bein geschossen. Der Jurist arbeitete zu dem Zeitpunkt an einer Millionenklage gegen Falk.

Quelle: ntv.de