Der TagArzt soll Krankenversicherung um eine Million Euro betrogen haben
In Bayern wird gegen einen 71-jährigen Arzt wegen mutmaßlichen Abrechnungsbetrugs in Millionenhöhe ermittelt. Der Mediziner soll sich über Jahre selbst Medikamente verordnet und die Unterlagen mit gefälschten Stempeln zweier Apotheken bei seiner privaten Krankenversicherung eingereicht haben. In 159 Fällen habe er diese Unterlagen bei seiner privaten Krankenversicherung eingereicht, obwohl er die Medikamente weder erhalten noch bezahlt habe.
Der Arzt wurde Anfang November festgenommen; bei Durchsuchungen stellten Ermittler Unterlagen, Datenträger sowie unter anderem Schmuck und Designerhandtaschen im Wert von über 220.000 Euro sicher. Er räumte die Vorwürfe teilweise ein. Neben Abrechnungsbetrug wird auch wegen Urkundenfälschung und eines Waffenverstoßes ermittelt.