Der TagAussage von Journalistin befeuert Verschwörungstheorien
Was sich eine Kollegin da geleistet hat, ist Wasser auf den Mühlen der Verschwörungstheoretiker. In einem TV-Interview hat eine freie Mitarbeiterin des WDR Folgendes gesagt: "Es gibt verschiedene Kommissionen, die die Programmrichtlinien bestimmen, und die haben die Redaktion angewiesen, die Politik der Regierung Merkel zu unterstützen." Kurz darauf zog sie die Aussage zurück. "Unter dem Druck der Live-Situation in der Talkrunde habe ich totalen Quatsch verzapft. Mir ist das ungeheuer peinlich", erklärte sie. Sie sei niemals dazu aufgefordert worden, tendenziös zu berichten.
Wen wundert's, dass dieses Thema bei den ganzen "Lügenpresse"-Unkenrufen derzeit im Internet ordentlich hochkocht. Als gekaufter Journalist, der sich freilich nur dem eigenen Geldbeutel und unserer Regierung verpflichtet fühlt, starte ich an dieser Stelle eine Umfrage. Die folgende Entscheidung fällt mir nämlich jeden Tag schwer und der Feierabend rückt Stunde um Stunde näher. Vielleicht können Sie mir helfen: Wie soll ich heute nach Hause kommen?