Der TagBahn stellt sich mit Notfallplan für Fernzüge auf GDL-Streik ein
Nach dem Streikaufruf der Lokführergewerkschaft GDL hat die Deutsche Bundesbahn nach eigenen Angaben einen Notfallplan für den Fernverkehr aufgestellt. Das Angebot an Zugfahrten werde stark reduziert, dafür würden aber längere Züge eingesetzt, "um möglichst viele Menschen an ihr Ziel bringen zu können", erklärte die Bahn.
Auch im Regionalverkehr warnte die Bahn vor massiven Einschränkungen. Sie bat alle Fahrgäste, "auf nicht unbedingt notwendige Reisen" zu verzichten oder ihre Reise zu verschieben. Die Tickets könnten zu einem späteren Zeitpunkt genutzt werden.
Die GDL hatte zuvor Beschäftigte der DB und weiterer Bahn-Unternehmen zu einem 20-stündigen Streik ab Mittwochabend aufgerufen, um ihren Tarifforderungen Nachdruck zu verleihen. Demnach soll der Ausstand am Mittwochabend um 22.00 Uhr beginnen und am Donnerstagabend um 18.00 Uhr enden.