Der TagBahnreisende erleben stundenlange Odyssee nach Zugdefekt
Wer hat sich nicht schon mal über die Deutsche Bahn geärgert? Aber bei dieser Fahrt mit einer Regionalbahn nach Iserlohn ist das für 62 Fahrgäste der Deutschen Bahn zu einer Nervenprobe geworden.
Nach Angaben der Feuerwehr dauerte es nach einem Defekt fünf Stunden, bis die Reisenden ihre Fahrt zum Zielort fortsetzen konnten.
Der Zug war liegengeblieben, und die Bahn ließ ihn in Richtung Schwerte zurückziehen. Unterwegs blieb dann aber auch das Gespann auf einer Brücke liegen.
Erst nach knapp drei Stunden wurde die Feuerwehr alarmiert. Sie brachte Getränke und half, die Fahrgäste zu beruhigen.
Ein psychisch angegriffenes 14-jähriges Mädchen sei nach Entscheidung des Notarztes über Leitern von der Brücke geholt und den Eltern übergeben worden, sagte ein Einsatzleiter.
Die anderen Fahrgäste stiegen in den abschleppenden Zug um. Dann folgte die nächste Panne: Als dieser Zug um 20.25 Uhr in Schwerte eintraf, sei der Bus, der die Fahrgäste zum Ziel bringen sollte, bereits mit anderen Passagieren abgefahren.
Die Bahn habe dann einen Ersatzzug bereitgestellt, den noch 25 Fahrgäste genutzt hätten. Die anderen seien von Angehörigen abgeholt worden.