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Der TagBei Google: "Pride Month" ist weg, dafür gibt es den "Golf of America"

12.02.2025, 10:21 Uhr

Puh, was denn noch? Bei Pippi Langstrumpf war das ja noch ganz witzig, dieses "Ich mach' mir die Welt wie sie mir gefällt" aber jetzt, "in erwachsen", ist das albern, ärgerlich und vor allem: bevormundend. Worum geht's? Google folgt den Vorgaben von US-Präsident Donald Trump und streicht wichtige kulturelle Ereignisse. Das sorgt bei Nutzern - zu Recht - für Aufregung. Es handelt sich unter anderem um folgende Standardeinträge, die zum Beispiel auf die Belange sexueller Minderheiten, Schwarzer und Indigener aufmerksam machen:

  • Pride Month (1. Juni - 30. Juni)

  • Black History Month (1. Februar - 1. März)

  • Indigenous Peoples Day (13. Oktober)

  • Internationaler Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust (27. Januar)

Zuerst hatte die US-amerikanische Nachrichtenseite The Verge darüber berichtet. Begründet wird das so: "Die manuelle und konsistente Pflege von Hunderten von Terminen auf der ganzen Welt" sei nicht nachhaltig gewesen. Mit der Umbenennung des Golfs von Mexiko in Golf von Amerika passte sich Google schon vor einiger Zeit den politischen Entscheidungen des US-Präsidenten an und erklärte, es sei eine "langjährige Praxis", in solchen Angelegenheiten der Regierung zu folgen. Amerikas höchster Berg heißt nun wieder Mount McKinley statt in der indigenen Sprache Denali. Auch Apple und Microsoft Bing folgen in ihren Karten-Apps den Vorgaben von Donald Trump.

Quelle: ntv.de