Der TagBelugawal soll "von Hand" aus der Seine gezogen werden

Die Rettungsaktion hat es in sich: Der in der Seine festsitzende Belugawal soll nun herausgezogen werden. Der vier Meter lange und 800 Kilogramm schwere Meeressäuger soll anschließend in ein Meerwasserbecken transportiert, dort aufgepäppelt und zurück ins Meer gebracht werden. Ein großes Problem sei, dass das Ufer der Seine an der Schleuse nicht für Fahrzeuge zugänglich sei, sagte Brasseur. Daher müsse alles "von Hand" gemacht werden.
Zunächst soll aber ein Tierarzt überprüfen, ob das geschwächte Tier den Transport überhaupt überstehen würde. Dazu soll er unter anderem das Blut und die Atmung des Wals untersuchen. In den vergangenen Tagen waren mehrere Versuche, das abgemagerte Tier zu füttern, erfolglos geblieben. Sein Appetitmangel könnte nach Einschätzung von Experten ein Anzeichen für eine Krankheit sein.