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Der TagBericht: Firmen verdienten an extra viel Klima-Killern

25.08.2015, 06:51 Uhr

Ein richtiges Geschäft sollen Firmen in der Ukraine und Russland aus der Produktion von Treibhausgasen gemacht habe. Darüber berichtete die "Süddeutsche Zeitung".

  • Firmen in der Ukraine und Russland verdienten vielfach jahrelang systematisch an vermeintlichen Klimaschutzmaßnahmen, ohne auch nur ein Gramm Treibhausgas einzusparen.

  • Das Geschäftsmodell beruht dem Bericht zufolge auf Vorgaben des Kyoto-Protokolls zum Klimaschutz. Danach lassen sich eingesparte Emissionen international handeln, in Form spezieller Zertifikate. Sie können gewinnbringend an andere Firmen verkauft werden, etwa damit diese die Klimaauflagen der EU erfüllen.

  • Einige russische Kunststoffwerke etwa hätten im Jahr 2011 die Produktion von klimaschädlichen Gasen massiv hochgeschraubt, heißt es in dem Medienbericht. Allerdings ohne mehr Kunststoff zu produzieren.

  • Wegen der anschließenden Einsparung der Emissionen erhielten die Fabriken in der Folge Zertifikate, die sich vor allem in der EU mit Gewinn verkaufen ließen.

Einen ausführlichen Bericht zu diesem Thema finden Sie hier.

Quelle: ntv.de