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Der TagBericht: Merz wollte Minister werden - doch Merkel sagte Nein

26.02.2020, 09:25 Uhr
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Friedrich Merz: Er und Kanzlerin Merkel werden wohl nicht mehr eng zusammenarbeiten. (Foto: REUTERS)

Gestern wurde bekannt, dass der Kandidat für den CDU-Parteivorsitz, Friedrich Merz, einen Posten im Bundeskabinett abgelehnt hatte. Die scheidende Parteichefin Annegret Kramp-Karrenbauer hatte ihm demnach vor der Präsidiumssitzung am Montag einen Ministerposten angeboten. Das hatte die "Bild"-Zeitung berichtet. Merz lehnte demnach das Angebot in einem Telefon-Gespräch ab.

Wie der "Spiegel" nun berichtet, gibt es dazu eine Vorgeschichte. Merz soll bereits in den Wochen zuvor einen Ministerposten von CDU-Chefin Kramp-Karrenbauer angeboten bekommen haben. Damals noch ohne die Bedingung, auf die Kandidatur für den Parteivorsitz zu verzichten. Und laut dem Bericht, der sich auf das Umfeld von Merz beruft, soll dieser unter diesen Bedingungen sogar zwei Mal zugesagt haben. Doch es kam anders: Denn Kanzlerin Angela Merkel wollte ihn partout nicht haben.