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Der TagBerlin: Hunde-Boom in der Pandemie

25.05.2022, 06:29 Uhr
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Wer kann bei dem Blick schon Nein sagen? Die Pandemie leistete wohl die weitere Überzeugungsarbeit. (Foto: picture alliance / blickwinkel/H. Schmidt-Roeger)

Während der Corona-Pandemie hat sich so manch einer ein neues Hobby zugelegt - und viele Menschen sind auf den Hund gekommen, wie etwa in Berlin: Dort ist die Zahl der registrierten Hunde erneut deutlich gestiegen. Aktuell sind in der Hauptstadt rund 126.300 der Vierbeiner und rund 118.000 Halter erfasst und damit erneut mehr als in den Vorjahren, teilt die Berliner Finanzverwaltung mit. Vor der Pandemie - Ende 2019 - lag die Zahl der Hunde noch bei rund 111.000 und die Zahl der Halter bei rund 105.000.

Allerdings hat der Hunde-Boom auch Schattenseiten: "Im Berliner Tierheim wurden in der Corona-Pandemie mehr als doppelt so viele Welpen abgegeben wie sonst", sagt Sprecherin Annette Rost. Oft stammten die Tiere aus illegalem Welpenhandel und seien krank. "Die Nachfrage nach Hunden ist in der Pandemie so stark gestiegen, dass sie aus seriösen Quellen nicht mehr zu bedienen war", so Rost.

Quelle: ntv.de