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Der TagBerlin plant wohl Marshall-Plan für Westbalkan

06.06.2017, 17:10 Uhr
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2014 hatte Kanzlerin Angela Merkel die Staats- und Regierungschefs von Albanien, Kosovo, Bosnien-Herzegowina, Serbien, Mazedonien, Montenegro sowie der EU-Mitglieder Slowenien und Kroatien nach Berlin geladen. (Foto: picture alliance / dpa)

Nach dem Zweiten Weltkrieg pumpten die USA Geld nach Westeuropa - die Länder sollten wieder aufgebaut werden, aber auch vor sowjetischem Einfluss "bewahrt" werden. Nun plant die Bundesregierung wohl ähnliches mit Südosteuropa:

  • "Marshall 2 als Ersatz für Europa", titelt die serbische Regierungszeitung "Novosti" unter Berufung auf nicht näher bezeichnete "diplomatische Quellen".

  • Deutschland strebt demnach einen groß angelegten Investitionsplan für die Länder des westlichen Balkans an.

  • Aus einem Fonds sollen Hilfen für Firmengründungen fließen und große Infrastrukturprojekte wie der Autobahnbau finanziert werden, schreibt die Zeitung über den Plan "Berlin plus".

Das Geld soll die Westbalkan-Staaten aber wohl auch darüber hinweg trösten, dass sie derzeit nicht in die EU aufgenommen werden. Hier lesen Sie mehr dazu.