Der TagBiden: Trump "hofft auf mehr Gewalt"
Der demokratische US-Präsidentschaftskandidat Joe Biden hat Amtsinhaber Donald Trump vorgeworfen, die Gewalt im Land anzufachen, um daraus politischen Nutzen zu ziehen. "Er gießt mehr Benzin ins Feuer", sagte Biden im Sender MSNBC. "Er hofft auf mehr Gewalt, nicht auf weniger Gewalt."
In den vergangenen Tagen war es nach Schüssen in den Rücken eines schwarzen Amerikaners bei einem Polizeieinsatz im Bundesstaat Wisconsin auch zu Gewalt bei Protesten gekommen.
Beim Parteitag von Trumps Republikanern war das Versprechen von "Recht und Ordnung" eine zentrale Botschaft - Vize-Präsident Mike Pence sagte unter anderem: "Sie werden nicht sicher sein in Bidens Amerika." Biden konterte: "Das Problem ist, wir befinden uns gerade in Donald Trumps Amerika." Die Republikaner hätten bei dem Parteitag weder über die Corona-Krise, noch die Gründe für die Proteste gesprochen. Zudem warf Biden den Rednern beim Republikaner-Parteitag vor, gelogen zu haben: "Lügen, Lügen, Lügen. Einer nach dem anderen." Zu Trump selbst sagte er: "Ich denke, wir alle wissen, dass dieser Mann eine etwas pathologische Neigung hat, nicht die Wahrheit zu sagen."