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Der TagBiden: Trumps Äußerungen "krank, erbärmlich, unamerikanisch, unpatriotisch"

04.09.2020, 21:40 Uhr

US-Präsidentschaftskandidat Joe Biden hat Präsident Donald Trump für seine angeblichen abfälligen Äußerungen über im Ersten Weltkrieg gefallene US-Soldaten scharf kritisiert. "Das ist krank, erbärmlich, das ist so unamerikanisch, so unpatriotisch", sagte der frühere Vizepräsident bei einer Pressekonferenz in seiner Heimatstadt Wilmington. Sollte Trump gefallene US-Soldaten tatsächlich als "Verlierer" und "Trottel" bezeichnet haben, wäre dies "widerlich".

  • "Es bestätigt, was die meisten von uns als wahr ansehen: Donald Trump ist nicht geeignet, der Präsident und der Oberbefehlshaber der Streitkräfte zu sein", sagte Biden.

  • Er betonte, sein 2015 an einem Hirntumor gestorbener Sohn Beau sei kein "Trottel" gewesen, als er als Freiwilliger im Irak-Krieg gedient habe. "Die Soldaten und Soldatinnen, die mit ihm gedient haben - vor allem jene, die nicht zurückgekommen sind - waren keine Verlierer."

  • Das Magazin "The Atlantic" berichtete, Trump habe im Ersten Weltkrieg gefallene US-Soldaten vor zwei Jahren bei einer Frankreichreise als "Verlierer" und "Trottel" bezeichnet. Der Präsident bestreitet die Vorwürfe.