Der TagBohnenkaffee ist überproportional teurer geworden
Die Tasse Kaffee und auch das Glas ... lassen wir das lieber! Wer heutzutage eine Tasse Kaffee trinken möchte, muss deutlich tiefer in die Tasche greifen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilte, haben sich die Verbraucherpreise für Bohnenkaffee im April um 12,2 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat erhöht. Zum Vergleich: Nahrungsmittel insgesamt verteuerten sich im selben Zeitraum um 2,8 Prozent, die Verbraucherpreise insgesamt um 2,1 Prozent. "Die deutliche Erhöhung der Verbraucherpreise für Kaffee dürfte maßgeblich auf die Importpreise für Rohkaffee zurückzuführen sein, welche aufgrund von Faktoren wie Ernteausfällen durch extreme Wetterlagen stark angestiegen sind", erklärte Destatis.
Und hier noch ein paar Zahlen: Im April waren die Einfuhrpreise für nicht geröstete Kaffeebohnen 53,1 Prozent höher als ein Jahr zuvor. Darunter ist der Import von Rohkaffee aus Amerika 61,8 Prozent teurer geworden, aus Asien und übrigen Gebieten 43,8 Prozent und aus Afrika 23,2 Prozent. Die Einfuhrpreise für Kaffee, entkoffeiniert oder geröstet, sind im April um 35,8 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat gestiegen, wie Destatis weiter mitteilte. Im mittelfristigen Vergleich lagen die Importpreise für nicht geröstete Kaffeebohnen im April 2025 um 147,4 Prozent höher als im April 2021. Kaffee, entkoffeiniert oder geröstet, verteuerte sich im Vergleichszeitraum um mehr als zwei Drittel.