Der TagBuch enthüllt Kurioses: Archäologe findet Glas-Dildo für Nonnen
In einer ehemaligen Latrinenanlage eines Herforder Damenstifts machte ein Archäologe vor einigen Jahren einen überraschenden Fund. In der zwei Meter tiefen Grube entdeckte er ein phallusförmiges Objekt aus grünlichem Glas. Der "Glasphallus von Herford" ähnelte tatsächlich einem Dildo und warf ein schrilles Licht auf das überraschend unkeusche Leben der westfälischen Nonnen. Der Fund ist Teil der Sammlung skurriler und mysteriöser archäologischer Entdeckungen, die der Journalist Guido Kleinhubbert in seinem Buch "Düstere Geheimnisse" vorstellt.
Kleinhubbert beschreibt unter anderem mumifizierte Finger von Moorleichen, 7000 Jahre alte Schädelkalotten aus mutmaßlichen Kannibalensiedlungen und das "Blutglas aus Stade", bleibt dabei jedoch stets wissenschaftlich fundiert. Auch rätselhafte Funde wie Zauber- oder Voodoo-Puppen aus einem Straubinger Römerlager werden behandelt, deren Bedeutung wohl für immer unklar bleiben wird.