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Der Tag Bundes-SPD will sich nach Wahlschlappe stärker von Union abgrenzen

Nach der schweren Niederlage bei der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt will die SPD-Führung im Bund auf eine stärkere Abgrenzung zum Koalitionspartner Union setzen. Die SPD müsse im Bundestagswahlkampf deutlich machen, dass sie bei ihren Kernanliegen soziale Gerechtigkeit und soziale Sicherung "mit diesem Koalitionspartner immer im entscheidenden Moment nicht weiterkommt", sagte Parteichef Norbert Walter-Borjans.

Die Erfolge der SPD in der Bundesregierung müssten deutlicher hervorgehoben werden, sagte er. "Das Erreichte muss mehr mit der Marke SPD verbunden werden." Eines der Themen, mit denen die SPD im Bundestagswahlkampf sozialpolitische Akzente setzen will, sei die Anhebung des Mindestlohns auf zwölf Euro pro Stunde, sagte Ko-Parteichefin Saskia Esken. "Dafür braucht es eine progressive Regierung", fügte sie hinzu.

Quelle: ntv.de

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