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Der Tag Bushido kämpft vor Gericht mit Tränen

Rapper Bushido hat im Prozess gegen Clanchef Arafat Abou-Chaker über seinen einstigen Entschluss berichtet, gegen seinen langjährigen Geschäftspartner auszusagen - und dabei mit den Tränen gekämpft. Er habe sich zunächst nicht der Polizei anvertrauen wollen, so der Musiker vor dem Berliner Landgericht. "Bis Januar 2019 wollte ich vermeiden, dass bekannt wird, was ein Jahr zuvor geschah." Er habe "aus Angst und Ehre geschwiegen". Nachdem er dann aber erfahren habe, dass seiner Familie etwas angetan werden solle, habe er seine Entscheidung revidiert. "Ich war offen und ehrlich und habe mich selbst belastet."

Laut Anklage soll es zu Straftaten zu Bushidos Nachteil gekommen sein, nachdem er 2017 die Beziehungen zu seinem Geschäftspartner aufgelöst habe. Abou-Chaker habe dies nicht akzeptieren wollen und unberechtigt eine Millionen-Zahlung sowie die Beteiligung an Bushidos Musikgeschäften für 15 Jahre gefordert. Bushido sei bedroht, beschimpft, in einem Büro eingesperrt und mit einer Wasserflasche und einem Stuhl attackiert worden.

Quelle: ntv.de

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