Der TagCSU-Mann bringt Tornado-Abzug aus Türkei ins Spiel
Von sich glättenden Wogen kann derzeit bei den Verstimmungen zwischen Deutschland und der Türkei keine Rede sein. Für neue Verstimmung sorgt die Absage des Truppenbesuchs eines deutschen Diplomaten in Incirlik durch die Türkei. Von dort aus starten deutsche Tornados im Kampf gegen den IS. Nun äußerte sich ein weiterer Unionspolitiker mit drastischen Worten dazu:
"Das ist ein unverantwortlicher Umgang mit einem Nato-Partner bar jeder politischen Vernunft", sagte CSU-Mann Florian Hahn.
Hahn ist außen- und sicherheitspolitischer Sprecher der CSU-Landesgruppe im Bundestag.
Er sprach von einer "kalkulierten Provokation" durch die Türkei, die sicherheitspolitische Interessen Deutschlands berühre.
Die Konsequenz: Man müsse über alternative Standorte für die Aufklärungstornados nachdenken. Etwa in Jordanien.