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Der Tag "Charlie Hebdo" mit Mohammed-Karikaturen sorgt für Proteste

Die Wiederveröffentlichung umstrittener Mohammed-Karikaturen in der französischen Satire-Zeitung "Charlie Hebdo" sorgt in zahlreichen islamischen Ländern für Proteste.

  • Die Zeitung hatte am Mittwoch 200.000 Exemplare - das Dreifache der normalen Auflage - an die Kioske verteilt, doch die Exemplare waren schnell vergriffen. Für Samstag wurden 200.000 Stück nachgedruckt.
  • Während die Satirezeitung sich über ihren Erfolg freute, gingen in Pakistan, Iran, der Türkei und Ägypten Menschen auf die Straßen, um dagegen zu protestieren. "Wir müssen eine starke Botschaft an die Franzosen senden, dass diese Respektlosigkeit gegenüber unserem geliebten Propheten nicht toleriert wird", sagte der Demonstrant Mohammad Ansari während einer Kundgebung in der Stadt Lahore im Osten Pakistans.
  • Für Teheran stellen die erstmals 2005 in einer dänischen Zeitung erschienenen Karikaturen eine "Beleidigung" für die mehr als eine Milliarde Muslime weltweit dar. Jegliche respektlose Darstellung von Mohammed oder anderen Propheten sei "absolut inakzeptabel", erklärte das iranische Außenministerium.

Quelle: ntv.de