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Der TagChilenische Giftspinne breitet sich an der Uni Tübingen aus

18.11.2025, 17:48 Uhr

Erst ein Keller, nun noch einer: An der Uni Tübingen hat sich die seltene Chilenische Einsiedlerspinne nachweislich eingenistet.

Nach Auskunft der Universität werden derzeit Klebefallen an den Fundorten ausgelegt. "Das hilft erst einmal bei der Beobachtung der Spinnen". Denn man weiß nicht, wie viele dieser Spinnen genau in den Kellern leben - und auch nicht, wie lange schon.

Mehrere-Exemplare-der-chilenischen-Einsiedlerspinne-Loxosceles-laeta-sind-in-einem-nicht-oeffentlich-zugaenglichen-Keller-eines-Hoersaalzentrums-der-Universitaet-Tuebingen-entdeckt-worden
Mehrere Exemplare der chilenischen Einsiedlerspinne Loxosceles laeta sind in einem nicht öffentlich zugänglichen Keller eines Hörsaalzentrums der Universität Tübingen entdeckt worden. (Foto: picture alliance/dpa/SMNK)

Die Gefährlichkeit der Spinne wird für den Menschen als sehr gering eingeschätzt. Das Tier ist nachtaktiv, meidet den Menschen und ist nicht bissfreudig. Sollte es zu einem Biss kommen, könne es sein, dass die Spinne Gift absondere. Dann sollte man zum Arzt gehen. In seltenen Fällen könne es zu Gewebeschäden (Nekrosen) kommen.

Quelle: ntv.de