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Der TagDas Great-Barrier-Riff stirbt

29.03.2016, 07:17 Uhr
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Tod der Koralle: Bei hohen Temperaturen stoßen die Algen, die in Symbiose mit den Korallen leben, Gifte aus und werden abgestoßen. Die Korallen verlieren erst ihre Farbe ("Korallenbleiche") und sterben dann ab, wenn sich keine neuen Algen ansiedeln. (Foto: imago/OceanPhoto)

Die "schlimmste Korallenbleiche der Geschichte" bedroht das Great Barrier Reef vor Australien. Mit diesen drastischen Worten warnt der Meeresbiologe Terry Hughes vor einer Naturkatastrophe riesigen Ausmaßes vor der Ostküste des fünften Kontinents.

Hughes muss es wissen: Er leitet das Korallenprogramm des staatlichen Forschungsrats Australiens. Zuletzt überflog er die Region vor der Nordostküste bis nach Papua-Neuguinea und nahm dabei 500 einzelne Riffe in Augenschein.

  • "Fast ohne Ausnahme zeigt jedes Riff, das wir überflogen haben, einen hohen Grad an Bleiche", berichtet Hughes.

  • "Dies war der traurigste Forschungstrip meines Lebens."

  • Der Schaden sei deutlich größer als bei Korallenbleichen 2002 oder 1998.

Ursache dürfte das Wetterphänomen El Niño sein, meint der Biologe.

Quelle: ntv.de