Der TagDas war Mittwoch, der 26. Oktober 2022
Liebe Leserinnen und Leser,
die USA sind besorgt über eine mögliche Unterstützung Moskaus bei der Niederschlagung der Massenproteste im Iran. "Wir wissen, dass sie möglicherweise eine Art Unterstützung für die Fähigkeit des Irans, gegen Demonstranten vorzugehen, in Betracht ziehen, und leider hat Russland darin Erfahrung", sagte der Kommunikationsdirektor des Nationalen Sicherheitsrates, John Kirby.
Währenddessen droht Russland nach dem Verlust eroberter ukrainischer Gebiete im Nordosten um die Stadt Charkiw ein erneuter Rückschlag. Vor diesem Hintergrund wiederholte der russische Präsident Wladimir Putin die Behauptung, die Ukraine planten den Einsatz einer "schmutzigen Bombe" - einem mit radioaktivem Material versetzten Sprengsatz. Er ordnete Manöver der Atomwaffen-Streitkräfte an. Belege für die angeblichen Pläne der Ukraine hat Russland bislang nicht vorgelegt.
Kiews Bestreben, Cherson wieder zurückzuerobern, wird derzeit durch die Wetterbedingungen erschwert. Laut dem Verteidigungsminister Olexij Resnikow bremsen schwere Regenfälle die Kampffahrzeuge mit Rädern aus. Dazu sei die Süd-Ukraine "eine landwirtschaftliche Region mit vielen Bewässerungskanälen, die von den Russen als Gräben genutzt werden", sagte Resnikow. Einen Überblick über die heutigen Geschehnisse erhalten Sie hier. Informationen rund um die Uhr zum Ukraine-Krieg gibt es in unserem Liveticker.
Diese Themen lohnen definitiv eine Lektüre:
Damit verabschiede ich mich in den Feierabend und freue mich, Sie bald wieder hier begrüßen zu dürfen. Machen Sie sich einen angenehmen Abend.
Ihre Yuki Schubert