Der TagDas wird heute wichtig
Guten Morgen liebe Leserinnen und Leser,
in der Ukraine tobt weiterhin ein verheerender Krieg. Die ukrainische Botschaft in Berlin bittet die Bundesregierung um Lieferung weiterer Waffensysteme für den Kampf gegen die russischen Angreifer, darunter Kampfpanzer, U-Boote und Kampfflugzeuge. Das Pentagon hat derweil wegen des Kriegs in der Ukraine eine neue Hotline mit Russland eingerichtet. Hunderttausende Ukrainer sind weiterhin auf der Flucht - unter ihnen auch ausländische Studenten aus Afrika, Asien und dem Nahen Osten. Es mehren sich erschütternde Berichte, dass sie wegen ihrer Hautfarbe ausgesondert und an der Flucht gehindert werden. Alle weiteren Entwicklungen des Tages können Sie in unserem Liveticker zum Ukraine-Krieg nachlesen.
Auch Corona - wissen Sie noch, dieses neuartige Virus - spielt heute ebenfalls eine Rolle. Denn Deutschland macht sich wieder ein Stückchen lockerer. Trotz weiter hoher Infektionszahlen gehen viele Bundesländer heute den zweiten Schritt des Mitte Februar vereinbarten dreistufigen Öffnungsplans. Leichter wird unter anderem der Zugang zu Gastronomie und Beherbergungsbetrieben. Auch für Urlaubsheimkehrer aus dem Ausland wird es einfacher. In der Vergangenheit waren immer wieder einzelne Bundesländer trotz gemeinsamer Beschlüsse Sonderwege gegangen. Dieses Mal setzen die Länder die Lockerungen fast geschlossen um. In gut zwei Wochen sollen dann sogar "alle tiefgreifenderen" Maßnahmen entfallen. Alle Entwicklungen der Corona-Pandemie können Sie in unserem Liveticker verfolgen.
Das wird heute außerdem wichtig:
Bei Russlands Krieg gegen die Ukraine soll auch die Anlage von Europas größtem Atomkraftwerk in der Nähe der Großstadt Saporischschja beschossen worden sein. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj sprach von einem gezielten Beschuss durch russische Panzer. Nach Erkenntnissen der Atomenergiebehörde (IAEA) ist zunächst keine erhöhte Strahlung gemessen worden.
Das Lied für Turin wird beim Eurovision-Song-Contest-Vorentscheid gekürt. Grand-Prix-Fans haben wieder die Wahl. Die Entscheidung soll am Abend in Berlin fallen.
Rund acht Monate nach dem ursprünglich geplanten Produktionsstart der Fabrik von US-Elektroautobauer Tesla in Grünheide bei Berlin wird die Genehmigung des Landes Brandenburg erwartet. Wie bei solchen Verfahren üblich, gibt es Auflagen.
Mit der Eröffnungsfeier beginnen um 12.50 Uhr in Chinas Hauptstadt Peking die Winter-Paralympics. Nur 17 deutsche Athletinnen und Athleten nehmen an den Wettbewerben teil, die am Samstag starten und bis zum 13. März andauern. Nicht mit dabei sind Sportlerinnen und Sportler aus Russland und Belarus. Wegen des Krieges in der Ukraine wurden sie ausgeschlossen.
Mein Name ist Hedviga Nyarsik. Ich versorge Sie heute mit den wichtigsten und spannendsten Nachrichten aus aller Welt. Starten Sie gut in den Tag!