Der TagDas wird heute wichtig
Guten Morgen, liebe Leserinnen und Leser!
Auf dem Weg zur Arbeit könnte es heute Schwierigkeiten geben, wenn Sie auf Bus und Bahn angewiesen sind - und eher im Norden oder Nordwesten unterwegs sind. Die Gewerkschaft Verdi ruft zum Warnstreik auf und deshalb bleiben beispielsweise in Hamburg und im Umland heute alle Busse im Depot stehen. Die Beschäftigten der Verkehrsbetriebe Hamburg-Holstein (VHH) haben einen 24-stündigen Warnstreik begonnen. "Alle VHH-Linien stehen und werden nicht bedient", sagte ein Verdi-Sprecher. Bis Samstag um 3.00 Uhr wollen die Beschäftigten die Arbeit niederlegen. Auch in Köln, Bonn und im angrenzenden Rhein-Sieg-Kreis fahren einen Tag lang weder Bus noch Straßenbahn. Ausgenommen seien verschiedene Subunternehmen: "Abgesehen von denen bleiben jedoch alle im Depot", so ein Gewerkschaftssprecher. So will Verdi den Druck auf den Arbeitgeber in den laufenden Tarifverhandlungen erhöhen. In Berlin ruckelt es etwas im Zugverkehr ab Mitte Februar. Das hat jedoch mit Bauarbeiten am Hauptbahnhof zu tun.
Was sonst noch im Terminkalender heute ansteht:
Die polnische Regierung und die EU-Kommission beraten in Danzig über Fragen der europäischen Sicherheit. Polen führt in der ersten Jahreshälfte die EU-Ratspräsidentschaft.
Wie haben sich die Ausfuhren von Waren "Made in Germany" im vergangenen Jahr entwickelt? Dazu gibt es am Morgen Zahlen vom Statistische Bundesamt.
Zeichen für Meeresschutz setzen: Bundesumweltministerin Steffi Lemke von den Grünen und der Grünen-Co-Vorsitzende Felix Banaszak wollen gemeinsam die Nordseeinsel Borkum und den Nationalpark Wattenmeer besuchen zusammen mit weiteren Bundestagsabgeordneten der Grünen.
US-Präsident Donald Trump trifft den japanischen Regierungschef Shigeru Ishiba im Weißen Haus. Ishiba ist nach dem israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu der zweite ausländische Staatenlenker, den Trump seit seinem Amtsantritt am 20. Januar empfängt.
Der UN-Menschenrechtsrat beschäftigt sich mit der verheerenden Gewalt im Osten der Demokratischen Republik Kongo.
Weil er den Betreiber einer Flüchtlingsunterkunft getötet haben soll, muss sich von heute an ein 35-Jähriger vor Gericht verantworten.
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Ihre Johanna Ohlau