Der TagDas wird heute wichtig
Liebe Leserinnen und Leser,
zum zweiten Mal seit seiner Rückkehr ins Weiße Haus hat US-Präsident Donald Trump mit Kremlchef Wladimir Putin telefoniert. Die Erwartungen waren groß, die Ergebnisse blieben dahinter zurück. Gemäß dem von Washington und Moskau verkündeten Deal sollen Russland und die Ukraine einen Monat lang keine Energieanlagen im gegnerischen Land mehr beschießen. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj sagte dazu, sein Land unterstütze die Idee, brauche aber noch genauere Informationen. Dass von Frieden noch lange keine Rede sein kann, zeigte sich in der Nacht: Die russische Armee griff die Ukraine einmal mehr mit Schwärmen von Kampfdrohnen an.
Diese Themen werden uns heute beschäftigen:
Die EU-Kommission stellt heute ein neues Strategiepapier zur Zukunft der europäischen Verteidigung vor. In dem sogenannten Weißbuch wird die Behörde den Mitgliedstaaten der EU darlegen, wie aus ihrer Sicht auf die aktuellen Bedrohungen durch Russland und andere aggressive Akteure angemessen reagiert werden sollte.
Die US-Notenbank Federal Reserve entscheidet vor dem Hintergrund von US-Präsident Donald Trumps aggressiver Zollpolitik über den Kurs der Geldpolitik. Analysten erwarten, dass die Notenbank der größten Volkswirtschaft der Welt den Leitzins erneut nicht antasten wird.
Der Bundesgerichtshof (BGH) will um 9.30 Uhr über die Verurteilung der Linksextremistin Lina E. entscheiden.
Baden-Württembergs Innenminister Thomas Strobl berichtet um 14 Uhr in Stuttgart im Innenausschuss des Parlaments über die Todesfahrt von Mannheim.
Mit Betriebsstart am frühen Morgen steht der Nahverkehr in Berlin weitgehend still. Die Beschäftigten der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) beginnen einen 48-stündigen Warnstreik.
Am Landgericht Essen beginnt der Prozess um einen Bestechungsskandal an der Universität Duisburg-Essen. Die Hauptangeklagte soll in rund 100 Fällen Noten verbessert haben.
Mein Name ist Marc Dimpfel und ich begleite Sie durch die erste Hälfte des Nachrichtentages. Bei Anregungen oder Kritik erreichen Sie mich unter marc-oliver.dimpfel@ntv.de.