Der Tag

Der TagDas wird heute wichtig

14.04.2025, 07:35 Uhr

Theoretisch haben wir jetzt bald einen Koalitionsvertrag - es formiert sich jedoch Widerstand: Die Jusos aus Bayern und aus Schleswig-Holstein rufen zu einem Nein beim Mitgliederentscheid auf. Das kann also weiterhin spannend werden, Ostern haben wir jedenfalls noch keine neue Regierung und ja, Annalena Baerbock holt noch Leute aus Afghanistan raus, und tatsächlich vermelden wir solche Nachrichten ganz neutral, ohne jegliche Meinung. Es sei denn, es steht Kommentar drüber. Oder "Der Tag". Sachsens Innenminister Schuster äußert scharfe Kritik, nicht ntv.de. Wir geben die (meisten) Nachrichten nur weiter. Und das 24 Stunden, sieben Tage die Woche. So auch diese Woche, die rasant auf Ostern zu galoppiert. Haben Sie einen guten Start! Es frühlingt immerhin!

Das kommt heute auf uns zu:

  • Die Spitze der SPD kommt heute um 18 Uhr zu einer Konferenz in Hannover zusammen, um die Mitgliederabstimmung über den Koalitionsvertrag mit der Union auf den Weg zu bringen.

  • Die Außenminister der Europäischen Union treffen heute in Luxemburg den ukrainischen Chefdiplomaten Andrij Sybiha. Es dürfte um die weitere Unterstützung für das von Russland überfallene Land gehen.

  • Israels Regierung hat Kritik am Angriff der Armee auf ein Krankenhausgebäude im Norden des umkämpften Gazastreifens energisch zurückgewiesen. Es habe sich um einen "präzisen Angriff" auf ein einzelnes Gebäude gehandelt, das von der islamistischen Hamas als Kommando- und Kontrollzentrum genutzt worden sei, schrieb das israelische Außenministerium auf der Plattform X.

  • Die Forderung nach einer Zerschlagung des Facebook-Konzerns Meta wird von 15.30 Uhr (MESZ) an vor einem US-Gericht verhandelt. Die US-Handelsbehörde FTC wirft Meta vor, den Chatdienst WhatsApp und die Foto-Plattform Instagram gekauft zu haben, um seine Monopolstellung zu schützen.

  • In Hamburg werden um 10 Uhr die Koalitionsverhandlungen von SPD und Grünen fortgesetzt.

  • Bischof Franz Jung gibt um 10 Uhr in Würzburg eine Pressekonferenz zu einem Gutachten zur Aufarbeitung des sexuellen Missbrauchs in der Diözese.

  • Ungarns Parlament dürfte heute auf Betreiben der rechtspopulistischen Regierung die Verfassung ändern: Es soll verankert werden, dass es nur zwei Geschlechter gibt - Mann und Frau.

Quelle: ntv.de