Der TagDas wird heute wichtig
Guten Morgen, liebe Leserinnen und Leser!
Ich fühle mich ein wenig getäuscht vom Mai. Nachdem er uns ja wirklich eine sommerhafte Zeit beschert hat, bekommen wir seit ein paar Tagen die "kalte Schulter" vom Wonnemonat gezeigt. Ja, die Väter an den Küchenfenstern, die sagen "Den Regen hat die Natur dringend gebraucht", verstehe ich auch. Doch gerade in einer (für die meisten) kurzen Arbeitswoche wäre der eine oder andere Sonnenstrahl hübsch, nicht? Schauen wir also nicht aus dem Fenster, sondern in den Terminkalender:
Wolodymyr Selenskyj wird in Berlin erwartet: Bundeskanzler Friedrich Merz empfängt heute Medienberichten zufolge den ukrainischen Präsidenten. Offiziell wurde der Besuch bisher weder in Kiew noch in Berlin bestätigt.
Die deutsch-amerikanischen Beziehungen etwas glätten? Außenminister Johann Wadephul von der CDU trifft sich mit seinem US-Kollegen Marco Rubio.
Die Spitzen von CDU, CSU und SPD wollen in der ersten Sitzung ihres Koalitionsausschusses am späten Nachmittag ein Arbeitsprogramm bis zum Beginn der Sommerpause Mitte Juli beschließen. Darin sollen Maßnahmen zur Ankurbelung der Wirtschaft, zur Eindämmung irregulärer Migration und zum Bürokratieabbau enthalten sein.
Das Kabinett will zwei Gesetzentwürfe zur Verschärfung der Migrationspolitik auf den Weg bringen.
Die Bundesagentur für Arbeit gibt ihre Statistik für den deutschen Arbeitsmarkt im Monat Mai bekannt.
Im Fall der sogenannten Klimaklage eines Peruaners gegen den Energiekonzern RWE will das Oberlandesgericht Hamm seine Entscheidung verkünden. In dem seit 2015 laufenden Zivilprozess will der Landwirt und Bergführer Saúl Luciano Lliuya erreichen, dass sich RWE an Kosten für Schutzmaßnahmen gegen eine mögliche Flutwelle durch den Gletschersee Palcacocha beteiligt.
Im wohl größten Prozess um Kindesmissbrauch in Frankreich mit 299 Opfern wird heute das Urteil gegen den angeklagten Chirurgen erwartet. Der pensionierte Mediziner Joël Le Scouarnec hat vor Gericht im westfranzösischen Vannes gestanden, zwischen 1989 und 2014 insgesamt 158 Patienten und 141 Patientinnen im Alter von durchschnittlich elf Jahren missbraucht zu haben.
Bei Fragen, Hinweisen und Kritik schreiben Sie mir gern eine Mail an: johanna.ohlau(at)ntv.de. Weiter geht's!