Der TagDas wird heute wichtig
Guten Morgen, liebe Leserinnen und Leser!
Am Geburtstag arbeiten? Das macht keiner gern, oder? Deshalb feiert Bundeskanzler Friedrich Merz heute auch ein wenig im Reichstagsgebäude - zumal es ein runder Geburtstag ist: Anlässlich seines 70. Geburtstags wird der CDU-Politiker von seiner Bundestagsfraktion mit "Rambo Zambo" ... äh, nein, aber mit einem Empfang gefeiert. Bei einem Kanzler ist "im kleinen Kreis" wahrscheinlich schwierig: Etwa 300 Gäste sind eingeladen, darunter Familienmitglieder, alle Bundestagsabgeordneten und die Unions-Ministerpräsidenten. Auch die Fraktionschefs von SPD und Grünen, Vizekanzler Lars Klingbeil von der SPD sowie ehemalige Fraktionschefs der Union werden erwartet. Wer fehlt: Ex-Kanzlerin Angela Merkel hat wegen einer Israel-Reise allerdings abgesagt. Welche Termine heute noch anstehen? Gefeiert wird auf jeden Fall nicht nur in Berlin:
Zum Karnevalsauftakt werden in Köln wieder Zehntausende Feiernde erwartet. Besonders in der Altstadt und im Studentenviertel dürfte es voll werden.
EuGH entscheidet über Zukunft von Mindestlohnrichtlinie: Der Europäische Gerichtshof urteilt, ob das 2022 per Mehrheitsentscheidung beschlossene EU-Regelwerk mit den europäischen Verträgen im Einklang steht.
COP30 in Brasilien: Rund 200 Staaten verhandeln bei der UN-Weltklimakonferenz zwei Wochen lang darüber, wie die Erderwärmung eingedämmt werden kann.
Block-Prozess: In dem Verfahren um die Entführung der Block-Kinder will das Hamburger Landgericht zwei für IT-Sicherheit verantwortliche Mitarbeiter der Block-Unternehmensgruppe als Zeugen hören.
Vor dem Landgericht Bielefeld beginnt der Prozess gegen ein mutmaßliches Schleuser-Netzwerk, das Frauen und Transmenschen aus Thailand nach Deutschland gebracht und hier zur Prostitution gezwungen haben soll.
Parlamentswahl im Irak: Mehr als 21 Millionen Menschen sind wahlberechtigt und können bis 18.00 Uhr (Ortszeit, 16.00 Uhr MEZ) ihre Stimme abgeben.
Was darf ChatGPT mit Songtexten tun? Das Landgericht München I will sich zur Klage der Verwertungsgesellschaft Gema gegen den ChatGPT-Betreiber OpenAI äußern.
Fragen, Vorschläge, Hinweise und Kritik erreichen mich am besten per Mail an: johanna.ohlau(at)ntv.de.