Der Tag
22. April 2025
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Zum Archiv
22:12 Uhr

Das war Dienstag, der 22. April 2025

Liebe Leserinnen und Leser,

der gestrige Tod des Papstes bestimmte auch heute den Nachrichtentag. Am Samstag soll das Oberhaupt der katholischen Kirche beerdigt werden. Aus Deutschland wird noch geschäftsführende Bundeskanzler Olaf Scholz nach Rom reisen, der höchstwahrscheinliche zukünftige Bundeskanzler Friedrich Merz verzichtet hingegen auf eine Teilnahme.

Diese Abendlektüre empfehle ich Ihnen heute:

"Der Tag" meldet sich dann ab den frühen Morgenstunden wieder. Ich wünsche Ihnen einen schönen Abend.

Das war Dienstag, der 22. April 2025
21:48 Uhr

"Schmierenkampagne": Weißes Haus untermauert Unterstützung für angegriffenen Trump-Minister

Das Weiße Haus hat Verteidigungsminister Pete Hegseth nach Berichten, wonach der hochrangige Pentagon-Beamte in einem zweiten Signal-Gruppen-Chat geheime militärische Pläne diskutiert habe, nochmals vehement verteidigt. "Der Präsident steht voll und ganz hinter Minister Hegseth und dem Wandel, den er im Pentagon herbeiführt - und die Ergebnisse, die er bisher erzielt hat, sprechen für sich", sagte Trump-Sprecherin Karoline Leavitt.

Leavitt machte ehemalige Beamte für die Instabilität im Pentagon verantwortlich und deutete an, dass sie für Leaks an die Presse verantwortlich seien. Sie behauptete weiter, dass Hegseth das Opfer einer "Schmierenkampagne" sei aufgrund des "monumentalen Wandels", den er versuche umzusetzen.

"Schmierenkampagne": Weißes Haus untermauert Unterstützung für angegriffenen Trump-Minister
20:50 Uhr

"Was wird verheimlicht?" US-Senator schürt wilde Verschwörungsmythen zum Anschlag am 11. September

Der US-Senator Ron Johnson möchte die Terroranschläge vom 11. September 2001 im Rahmen von Anhörungen im Kongress neu untersuchen lassen. In einem rechten US-Podcast behauptete der Republikaner, dass eines der Gebäude rund um den World Trade Center-Komplex in New York - nach dem Einsturz der Zwillingstürme - durch eine "kontrollierte Sprengung" zum Einsturz gebracht worden sei, berichtet "Politico".

Unter Berufung auf einen Dokumentarfilm, der auf Verschwörungsmythen basiert, erklärte Johnson, dass die Untersuchung des Einsturzes durch das National Institute of Standards and Technology "korrumpiert" worden sei. "Was ist eigentlich am 11. September passiert? Was wissen? Was wird verheimlicht?", fragte er. "Meine Vermutung ist, dass eine ganze Menge vertuscht wird, was die amerikanische Regierung über 9/11 weiß."

Bei dem Terroranschlag, bei welchem Terroristen mehrere Flugzeuge in das World Trade Center flogen, starben rund 3000 Menschen. Seit den Anschlägen werden immer wieder Verschwörungsmythen, um einen angeblichen "inside job" verbreitet.

"Was wird verheimlicht?" US-Senator schürt wilde Verschwörungsmythen zum Anschlag am 11. September
20:25 Uhr

Polizei schoss viermal auf 21-Jährigen in Oldenburg

Mindestens vier Mal hat ein Polizist auf einen 21-Jährigen in Oldenburg geschossen, der wenig später starb. Das ist das Ergebnis der Obduktion. Der junge Mann war in der Nacht zu Ostersonntag durch die Schüsse lebensgefährlich verletzt worden und im Krankenhaus gestorben.

Aus den nun veröffentlichten Obduktionsergebnissen geht hervor, dass es Schussverletzungen an der Hüfte, am Oberkörper und am Kopf gibt. Drei Schüsse trafen den Getöteten von hinten. Ein vierter Schuss soll ihn am Oberschenkel gestreift haben.

Bevor der Polizist auf den 21-Jährigen schoss, soll der junge Deutsche vor einer Diskothek Reizgas versprüht und mehrere Menschen leicht verletzt haben. Danach floh er, einige Menschen liefen ihm hinterher. Nach Polizeiangaben brachen sie die Verfolgung ab, weil der Mann mit einem Messer gedroht haben soll.

Polizei schoss viermal auf 21-Jährigen in Oldenburg
20:10 Uhr

70 Millionen Dollar: Skulptur könnte für Riesen-Betrag versteigert werden

Eine Skulptur des Schweizer Künstlers Alberto Giacometti (1901-1966) könnte bei einer Auktion in New York mehr als 70 Millionen Dollar (etwa 60 Millionen Euro) einbringen. Die 1955 erstellte und bemalte Bronze-Skulptur "Grande tête mince" stelle Giacomettis Bruder Diego dar, hieß es vom Auktionshaus Sotheby's. Viele Jahre lang war sie öffentlich ausgestellt, bevor sie der jetzige Besitzer erwarb und nun zur Auktion freigab.

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Dutzende Millionen Dollar wert: eine Skulptur von Alberto Giacometti. (Foto: picture alliance / Winfried Rothermel)

Im Rahmen der traditionellen Frühjahrsauktionen in New York soll das Stück am 13. Mai versteigert werden. 2015 war Giacomettis "Zeigender Mann" mit rund 141 Millionen Dollar zur bis dahin teuersten je versteigerten Skulptur geworden.

70 Millionen Dollar: Skulptur könnte für Riesen-Betrag versteigert werden
19:48 Uhr

Gute Freunde kann niemand trennen? Trump und Netanjahu "bei allen Themen einig"

US-Präsident Donald Trump liegt bei diversen Themen derzeit mit anderen Staaten über Kreuz - aber mit einem ist er sich nach eigenen Angaben vollumfänglich einig: dem israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu.

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Verstehen sich: Netanjahu und Trump. (Foto: picture alliance/dpa/POOL/AP)

"Ich habe gerade mit dem israelischen Premierminister Bibi Netanjahu über zahlreiche Themen gesprochen, darunter Handel, Iran und so weiter", schreibt Trump auf seiner Social-Media-Plattform Truth Social. "Das Gespräch verlief sehr gut. Wir stehen bei allen Themen auf der gleichen Seite." Die beiden Regierungschefs haben sich Anfang April auch bereits im Weißen Haus getroffen und demonstrieren regelmäßig ihren Zusammenhalt.

Gute Freunde kann niemand trennen? Trump und Netanjahu "bei allen Themen einig"
19:05 Uhr

Wilde Flucht: Rambohafter Autofahrer quetscht Polizistin an Baum ein

Auf der Flucht vor der Polizei hat ein Mann in Berlin eine Beamtin und einen Beamten verletzt. Zeugen hatten die Einsatzkräfte am Sonntagabend alarmiert, weil der Tatverdächtige sich an einem geparkten Auto zu schaffen machte, wie die Polizei mitteilte. Als die Beamten den Mann ansprachen, ging er unter einem Vorwand zu einem anderen Auto und setzte sich plötzlich ans Steuer.

Der Mann startete den Motor, fuhr rückwärts und klemmte die Polizistin zwischen seinem Fahrzeug und einem Baum ein. Als ihr Kollege versuchte, ihn an der Weiterfahrt zu hindern, wurde er von dem Auto des Mannes mehrere Meter mitgeschliffen. Beide mussten verletzt ins Krankenhaus gebracht werden. Dem Tatverdächtigen gelang die Flucht.

Wilde Flucht: Rambohafter Autofahrer quetscht Polizistin an Baum ein
18:40 Uhr

Über 20 Tote bei Angriff auf Touristen in Kaschmir

Bei einem Angriff mutmaßlicher Extremisten auf Touristen in der indischen Unruheregion Kaschmir sind nach Medienberichten mehr als 20 Menschen getötet worden. Die Angreifer hätten in einem beliebten Ausflugsgebiet nahe der Stadt Pahalgam das Feuer auf Touristen eröffnet und dabei 26 Menschen tödlich getroffen, berichteten der indische Sender NDTV und die Zeitung "Greater Kashmir" unter Berufung auf Beamte. Die meisten Todesopfer seien Touristen gewesen. Zudem habe es mehrere Verletzte gegeben. Eine offizielle Bestätigung der Opferzahlen gab es zunächst nicht.

Indiens Innenminister Amit Shah sprach von einer terroristischen Tat. Namen nannte er nicht. Laut "Greater Kashmir" bekannte sich eine Gruppe mit dem Namen The Resistance Front (TRF) zu der Tat.

Über 20 Tote bei Angriff auf Touristen in Kaschmir
18:23 Uhr

"Radikaler politischer Ideologie verpflichtet": Trump-Minister will massiven Wandel

US-Außenminister Marco Rubio hat eine umfassende Umstrukturierung des Außenministeriums vor und nannte die diplomatische Vertretung der Regierung "aufgebläht, bürokratisch" und "einer radikalen politischen Ideologie verpflichtet". In einem auf Substack veröffentlichten Text führte Rubio sein Vorhaben aus - ohne dabei aber beispielsweise zu erklären, um welche Form der "radikalen Ideologie" es ihm geht.

Die einschneidendste Änderung ist, laut "New York Times", die Abschaffung des Amtes des Unterstaatssekretärs für zivile Sicherheit, Demokratie und Menschenrechte, das für die Förderung der amerikanischen Werte in der Welt zuständig ist. Bei dem Schritt handelt es sich um die jüngste Maßnahme der Umgestaltung der US-Bundesbehörden. In der Außenpolitik war bereits die Behörde für Entwicklungshilfe USAID nahezu vollständig abgewickelt worden. Deren Reste wurden in das Außenministerium integriert.

"Radikaler politischer Ideologie verpflichtet": Trump-Minister will massiven Wandel
17:56 Uhr

Obdachlose stehlen auf Mallorca eine Jacht - und geraten in Seenot

Zwei Obdachlose, die normalerweise auf dem Flughafen von Mallorca übernachten, haben eine Segeljacht gestohlen und sind auf dem offenen Meer in Seenot geraten. Die beiden 53 und 59 Jahre alten Spanier hätten das zwölf Meter lange Segelboot im Hafen von San Antonio de la Playa in Can Pastilla in der Nähe des Ballermanns am Ostersonntag aufgebrochen und seien damit in See gestochen, teilte die Polizei mit.

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Die Polizei sicherte die Jacht. (Foto: dpa)

Nachdem das Boot als gestohlen gemeldet worden war, machte sich die Polizei auf die Suche. Am Montag waren die Bootsdiebe schon 25 Kilometer weiter südlich in der Nähe von Cabrera, einer kleinen Nachbarinsel Mallorcas. Allerdings hatten sie da die Orientierung verloren und setzten einen Notruf ab, wie Inselmedien berichteten. Die beiden Diebe seien sehr erleichtert gewesen, als sie endlich von der Wasserschutzpolizei gerettet und festgenommen wurden.

Obdachlose stehlen auf Mallorca eine Jacht - und geraten in Seenot
17:17 Uhr

Hegseth: Ex-Mitarbeiter wollen Trump "sabotieren"

US-Verteidigungsminister Pete Hegseth wehrt sich vehement gegen die Kritik an seiner Person angesichts von Angriffsplänen gegen die Huthis, die er in einer Signal-Gruppe mit Familienmitgliedern teilte. Hegseth bestätigte bei Fox News die Existenz des zweiten Signal-Gruppenchats - zu dessen Mitgliedern auch seine Frau, sein Bruder und sein persönlicher Anwalt gehörten -, in dem er sensible Details über militärische Operationen teilte.

Er wiederholte darüber hinaus seinen Vorwurf gegen ehemalige Pentagon-Mitarbeiter, die seiner Ansicht nach, die Berichte über die weitere Chat-Gruppe ausgelöst hätten. Deren Ziel sei es "die Vorhaben des Präsidenten oder des Ministers zu sabotieren", so Hegseth.

Hegseth: Ex-Mitarbeiter wollen Trump "sabotieren"
16:44 Uhr

In Studentenwohnheim: Polizei schnappt lange gesuchten deutschen Rechtsextremisten

Ermittler haben einen vor etwa eineinhalb Jahren untergetauchten Rechtsextremisten aus Nordrhein-Westfalen in Bulgarien festgenommen. Er sei in einem Studierendenwohnheim im nordbulgarischen Gorna gefasst worden, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft in Dortmund mit. Nach dem Mann wurde seit November 2023 gefahndet, weil er sich dem Antritt einer Gefängnisstrafe wegen Körperverletzung und anderer Delikte durch Flucht entzogen hatte.

Nach Ermittlerangaben gilt der bereits mehrfach vorbestrafte Angehörige der rechtsextremistischen Szene als Intensivtäter. Im August 2023 verurteilte ihn das Amtsgericht Dortmund zu einer Haftstrafe von zwei Jahren und vier Monaten wegen Körperverletzung und anderer Delikte, darunter Betrug und Bedrohung. Das Urteil wurde rechtskräftig, vor Haftantritt tauchte er unter.

In Studentenwohnheim: Polizei schnappt lange gesuchten deutschen Rechtsextremisten
15:58 Uhr

Trump-Regierung kassiert nächste Niederlage vor Gericht

Trump tobt und wütet angesichts der Niederlagen seiner Regierung vor Gericht in aller Regelmäßigkeit. Jetzt hat der US-Präsident Anlass, sich über eine weitere Entscheidung der Judikative zu erzürnen.

Ein Bundesrichter in Georgia hat die Trump-Administration angewiesen, den Aufenthaltsstatus von 133 internationalen Studierenden bis Dienstagabend wiederherzustellen, nachdem ihre F-1-Studentenvisa plötzlich von der Einwanderungsbehörde ICE und dem Heimatschutzministerium gekündigt worden waren, berichtet Fox News. Die Studierenden hatten argumentiert, dass ihr Aufenthaltsstatus ohne vorherige Information, Erklärung oder der Möglichkeit zum Widerspruch aufgekündigt worden war.

Trump-Regierung kassiert nächste Niederlage vor Gericht
15:26 Uhr

23-jähriger Einbrecher begeht verhängnisvollen Fehler

Müder Einbrecher: In Paderborn hat die Polizei einen 23-Jährigen geschnappt, der in ein Haus eingebrochen ist und sich zum Schlafen in ein Bett gelegt hat. Zuvor hatte er das Schlafzimmer durchwühlt. Ein Zeuge hatte verdächtige Geräusche in der Erdgeschosswohnung gemeldet und die Polizei gerufen. Zugang hatte sich der 23-Jährige durch ein eingeschlagenes Fenster verschafft.

Bei dem polizeibekannten Mann fanden die Beamten Diebesgut. Er hatte laut Polizei bereits am Tag zuvor einen Taschendiebstahl begangen und wurde nun vorläufig festgenommen.

23-jähriger Einbrecher begeht verhängnisvollen Fehler
15:08 Uhr

IWF senkt Wachstumsprognose für Deutschland

Der Internationale Währungsfonds rechnet in diesem Jahr für Deutschland mit einem Nullwachstum. Damit senkte der IWF mit Sitz in Washington erneut seine Vorhersage für das Wirtschaftswachstum in Deutschland, wie aus den Daten der neuen Konjunkturprognose hervorgeht.

IWF senkt Wachstumsprognose für Deutschland
14:37 Uhr

Ex-Vizepräsident vergleicht Trump-Regierung mit Nazi-Deutschland

Der ehemalige US-Vizepräsident Al Gore hat die Regierung von Präsident Donald Trump mit Nazi-Deutschland verglichen und eindringlich vor Trumps Machtausübung gewarnt. Die Trump-Regierung versuche, "ihre eigene bevorzugte Version der Realität zu schaffen", um ihre weitreichenden Ziele zu erreichen, ähnlich wie Adolf Hitlers NSDAP in den 1930er und 40er Jahren, sagte Gore laut "Politico" in einer Rede in San Francisco.

Gleichzeitig schränkte er auch ein: "Ich verstehe sehr gut, warum es falsch ist, Adolf Hitlers Drittes Reich mit irgendeiner anderen Bewegung zu vergleichen", so der frühere Clinton-Vize. "Es war einmalig böse, Punkt. Ich habe es verstanden. Aber es gibt wichtige Lehren aus der Geschichte dieses aufkommenden Übels".

Ex-Vizepräsident vergleicht Trump-Regierung mit Nazi-Deutschland
14:14 Uhr

Aber nicht bei der Pünktlichkeit: Bahn vermeldet einen Rekord

Mehr als zwei Millionen Fahrgäste sind über Ostern in den Fernzügen der Deutschen Bahn unterwegs gewesen. Das waren fünf Prozent mehr Osterreisende als im Vorjahreszeitraum und so viele wie noch nie, wie der bundeseigene Konzern mitteilte.

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Am Osterwochenende gab es bei der Bahn großen Andrang. (Foto: picture alliance/dpa)

Rund 72,5 Prozent der Fernzüge kamen dabei pünktlich ans Ziel, hieß es. Damit waren die ICE- und IC-Züge pünktlicher unterwegs als in den Monaten zuvor und das trotz zahlreicher Baustellen, die den Verkehr ausbremsten. Als verspätet geht ein Zug indes erst ab einer Verzögerung von sechs Minuten in die Statistik ein. Ausfälle sind zudem nicht darin berücksichtigt. Traditionell nutzt die Bahn die Ferienzeit mit weniger Geschäftsreisen für Instandhaltungsarbeiten im Schienennetz - auch über Ostern. Es kam zu Einschränkungen zwischen Berlin und München sowie im Ruhrgebiet. "Wo es wegen der Baustellen länger gedauert hat, danken wir unseren Fahrgästen für ihre Geduld und ihr Verständnis", teilte die Bahn mit.

Aber nicht bei der Pünktlichkeit: Bahn vermeldet einen Rekord
14:09 Uhr

Schichtwechsel

Hallo liebe Leserinnen und Leser,

meine Kollegin Hedviga Nyarsik verabschiedet sich in den wohlverdienten Feierabend, ich übernehme den "Tag". Mein Name ist Lukas Märkle. Ich begleite Sie jetzt bis in die späten Abendstunden hier und wünsche Ihnen einen schönen Nachmittag!

Schichtwechsel
13:56 Uhr

Hesse gewinnt 8,8 Millionen Euro im Lotto

Eine Osterüberraschung in Millionenhöhe wartet auf einen nordhessischen Lottospieler: Er ist mit einem Schlag um 8,8 Millionen Euro reicher. Wie Lotto Hessen mitteilt, lag er bei der Samstagsziehung als Einziger bundesweit genau richtig - mit den sechs Gewinnzahlen und der passenden Superzahl. Es sei nicht bekannt, ob der neue Millionär seinen Erfolg vom Wochenende bereits bemerkt habe. Da er den Spielschein mit einer Kundenkarte abgab, wird die Gewinnsumme in Höhe von exakt 8.801.110,20 Euro jedoch automatisch auf das hinterlegte Konto überwiesen. Der Einsatz des Spielers lag bei rund 14 Euro.

Hesse gewinnt 8,8 Millionen Euro im Lotto
13:21 Uhr

Ganze Straße verschwindet bei Lkw-Brand in Wand aus Feuer

Auf einer Interstate im US-Bundesstaat Indiana bemerkt ein Lkw-Fahrer ein Problem mit seinen Bremsen und hält an. Kurze Zeit später fängt sein mit Farb-Spraydosen beladener Laster Feuer, das Flammenmeer erfasst die gesamte Straße. Immer wieder sind Explosionen der brennenden Ladung zu hören und zu sehen.

Lkw brennt - Ganze Straße verschwindet in Wand aus Feuer

Ganze Straße verschwindet bei Lkw-Brand in Wand aus Feuer
12:57 Uhr

Neuer Saal für Klette-Prozess kostet Millionen

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Ihr wird versuchter Mord, unerlaubter Waffenbesitz sowie versuchter und vollendeter schwerer Raub vorgeworfen: Daniela Klette. (Foto: picture alliance/dpa/AFP-Pool)

Stacheldraht, Kameras, Sichtschutz: Für den Prozess gegen die frühere RAF-Terroristin Daniela Klette wird eine Reithalle zum Gerichtssaal umgebaut. Und das kostet Millionen. Die Miete für die umgebaute Reithalle belaufe sich auf rund 3,6 Millionen Euro, teilt ein Sprecher des niedersächsischen Justizministeriums mit. Der Vertrag für den roten Klinkerbau am Stadtrand von Verden gilt für zwei Jahre und kann bei Bedarf verlängert werden.

Aus Platz- und Sicherheitsgründen findet die Verhandlung nicht im Landgericht Verden statt. Bis die Arbeiten fertig sind, weicht das Gericht auf den Staatsschutzsaal des Oberlandesgerichts Celle aus. Dort gibt es nur wenige Plätze für Zuschauer und Journalisten, die den Prozess beobachten wollen. Ab Ende Mai soll der Prozess in der Reithalle im Verdener Stadtteil Eitze fortgesetzt werden. Die Staatsanwaltschaft wirft Klette versuchten Mord, unerlaubten Waffenbesitz sowie versuchten und vollendeten schweren Raub vor.

Neuer Saal für Klette-Prozess kostet Millionen
12:14 Uhr

Christian Wulff und seine Frau Bettina sind endgültig getrennt

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Es war ein stetes Auf und Ab, jetzt ist die Beziehung von Christian und Bettina Wulff endgültig vorbei. (Foto: picture alliance/dpa)

Die On-off-Beziehung des Ehepaars Wulff sorgte immer wieder für Schlagzeilen. Vor zwei Jahren heiratete Christian Wulff seine Frau Bettina zum dritten Mal. Doch nun gehen sie getrennte Wege. "Auf Ihre Anfrage teile ich Ihnen gerne mit, dass Bettina Wulff und Bundespräsident a.D. Christian Wulff sich vor längerer Zeit endgültig getrennt haben", schreibt das Berliner Büro des ehemaligen Staatsoberhaupts. Weitere Angaben machte die Leiterin des Büros von Christian Wulff in Berlin nicht.

Das Auf und Ab der Ehe der Wulffs wurde stets von großem Medieninteresse begleitet. 2008 heiratete der damalige niedersächsische Ministerpräsident die Pressereferentin. Zwischenzeitlich gab es Trennungen. Im März 2023 hatten sich beide zum dritten Mal das Jawort gegeben. Die Feier in Hannover-Herrenhausen fand vor zwei Jahren im Familien- und Freundeskreis statt.

Christian Wulff und seine Frau Bettina sind endgültig getrennt
11:30 Uhr

Verkehrsunfall mit Fahrerflucht? Seniorin liegt tot am Straßenrand

In Iserlohn wird am Wochenende eine tote Frau an der Straße gefunden. Die Mordkommission der Polizei und die Staatsanwaltschaft ermittelt nun in Richtung Fahrerflucht. Es stehe eine Straftat im Raum, man habe eine Obduktion durchführen lassen, sagt ein Staatsanwalt in Hagen. Es sei davon auszugehen, dass die 82-Jährige von einem Fahrzeug angefahren worden sei. Die genaue Todesursache stehe aber noch nicht fest.

Es müsse im Detail geklärt werden, ob die Seniorin durch den Zusammenstoß oder infolge des Aufpralls womöglich durch einen Sturz gestorben sei. Zwei Frauen hatten die 82-Jährige am Karsamstag leblos an einem kaum einsehbaren Schotterweg entdeckt und den Notruf gewählt. Rettungskräfte konnten die Frau nicht mehr wiederbeleben. Man hoffe weiter auf Zeugen, die sich vor allem zu dem Unfallfahrzeug äußern könnten, schilderte der Staatsanwalt.

Verkehrsunfall mit Fahrerflucht? Seniorin liegt tot am Straßenrand
10:54 Uhr

Unbekannte sprengen Geldautomat in Schwelm

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Ein freistehender Pavillon mit Geldautomat ist im Innen- und Außenbereich stark beschädigt. (Foto: picture alliance/dpa)

Unbekannte haben in Schwelm in Nordrhein-Westfalen einen Geldautomaten gesprengt. Wie die Polizei berichtet, meldeten Zeugen in der Nacht einen lauten Knall und Rauchentwicklung. Nach der Sprengung flohen die Täter demnach in einem Auto. Die Fahndung lief zunächst erfolglos. Ob die Täter Bargeld erbeuteten, soll nach Angaben der Polizei noch ermittelt werden. Verletzt wurde niemand.

Unbekannte sprengen Geldautomat in Schwelm
10:14 Uhr

Norwegens Königin Sonja muss ins Krankenhaus

Erst im Januar ist Königin Sonja von Norwegen ein Herzschrittmacher eingesetzt worden. Jetzt ist die Frau von König Harald wieder im Krankenhaus. Mit einem Rettungshubschrauber wurde die 87-Jähirge ins Universitätskrankenhaus in Oslo geflogen, wie der norwegische Hof mitteilt. Der Grund: Die Königin hat Atembeschwerden. Aus der Mitteilung des Hofes geht hervor, dass Sonja von der königlichen Ski- und Jagdhütte etwa 300 Kilometer nordwestlich von Oslo abgeholt wurde. Dort verbringt die norwegische Königsfamilie traditionell die Osterfeiertage.

Norwegens Königin Sonja muss ins Krankenhaus
09:29 Uhr

Deutsches Bier wird im Ausland immer unbeliebter

Nicht nur im Inland geht der Bierabsatz seit Jahren zurück, auch im Ausland ist deutsches Bier nicht mehr so gefragt wie noch vor zehn Jahren. 2024 wurden 1,45 Milliarden Liter Bier ins Ausland verkauft - das waren 6 Prozent weniger als 2014, wie das Statistische Bundesamt mitteilt. Anlass für diese Auswertung ist der Tag des deutschen Bieres am morgigen Mittwoch. Vergangenes Jahr ging gut die Hälfte (55,7 Prozent) des ausgeführten deutschen Bieres in Mitgliedstaaten der Europäischen Union, während 44,3 Prozent in sogenannte Drittstaaten außerhalb der EU exportiert wurden.

"Trotz der gesunkenen Auslandsnachfrage zeigte sich der Bierexport stabiler als der Absatz im Inland", fanden die Statistiker heraus. Mit insgesamt 6,8 Milliarden Litern wurden im vergangenen Jahr 15,1 Prozent weniger Bier abgesetzt als 2014. Entsprechend stieg der Anteil des Bierexports am gesamten Absatz in diesem Zeitraum von 16,1 auf 17,6 Prozent.

"Mit dem sinkenden Bierabsatz ging zuletzt auch die Zahl der Brauereien in Deutschland zurück", hieß es. Zwar gab es im vergangenen Jahr mit bundesweit 1459 Brauereien rund 7,4 Prozent mehr als 2014. Seit dem Höchststand im Vor-Corona-Jahr 2019 mit 1552 Brauereien geht deren Zahl jedoch nahezu kontinuierlich zurück. Allein verglichen mit dem Vorjahr nahm die Zahl der Brauereien 2024 um 3,4 Prozent ab, so die Statistiker.

Deutsches Bier wird im Ausland immer unbeliebter
08:57 Uhr

George Clooney hat sich noch nie mit Amal gestritten

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Sind offenbar ein sehr harmonisches Paar: George und Amal Clooney. (Foto: picture alliance / Evan Agostini/Invision/AP)

Eine Beziehung, in der nicht gestritten wird? Kaum vorstellbar. Aber bei George Clooney und seiner Frau Amal ist das offenbar der Fall, wie der der US-Schauspieler jetzt verrät. Er hat sich nach eigenen Worten noch nie mit seiner Frau gestritten. "Wir versuchen, etwas zu finden, worüber wir uns streiten können", sagt der 63-Jährige in der US-Sendung "CBS Mornings". Er fühle sich so glücklich, seine Frau getroffen zu haben. "Ich habe das Gefühl, den Jackpot geknackt zu haben." Clooney ist seit 2014 mit der britisch-libanesischen Juristin Amal Clooney verheiratet, die beiden haben seit 2017 Zwillinge, einen Jungen und ein Mädchen.

George Clooney hat sich noch nie mit Amal gestritten
08:25 Uhr

Lastwagen durchbricht Leitplanke und kippt um - A7 gesperrt

Ein Lastwagen fährt am frühen Morgen auf der A7. Plötzlich durchbricht er die Mittelleitplanke und kippt um. Die Einsatzkräfte rücken aus. Die Autobahn muss voll gesperrt werden. Der Fahrer des Lasters wurde bei dem Unfall leicht verletzt, wie eine Polizeisprecherin sagt. Warum der Lastwagen zwischen den Anschlussstellen Ellwangen (Ostalbkreis) und Dinkelsbühl/Fichtenau durch die Mittelleitplanke fuhr, ist noch unklar. Die A7 in Richtung Ulm wurde mittlerweile wieder freigegeben. In Richtung Würzburg dauere die Vollsperrung weiter an, so die Polizeisprecherin. Laut ADAC sorgt der Stau derzeit für einen Zeitverlust von über einer halben Stunde in beiden Richtungen.

Lastwagen durchbricht Leitplanke und kippt um - A7 gesperrt
07:43 Uhr

Flugzeug fängt Feuer - 282 Passagiere evakuiert

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(Foto: picture alliance/dpa/Dylan Wallace)

Schockmomente kurz vor dem Abflug: Nur wenige Minuten bevor ein Flugzeug in Orlando im US-Bundesstaat Florida abheben wollte, stand plötzlich das Triebwerk in Flammen. 282 Passagiere und 12 Besatzungsmitglieder konnten gerade noch rechtzeitig in Sicherheit gebracht werden. Nach Informationen der amerikanischen Fluggesellschaft Delta Air Lines habe es keine Verletzten gegeben.

Videos von dem Unglück zeigen, wie meterhohe Flammen aus dem Heck der Airbus A330, der eigentlich nach Atlanta im Bundesstaat Georgia fliegen sollte, schlagen. Zudem zieht dichter Rauch über das Rollfeld. Dutzende Reisende sahen das Inferno vom Terminal aus. Weshalb das Feuer ausbrach, ist bislang unklar und soll nun durch Wartungsmechaniker untersucht werden.

Flugzeug fängt Feuer - 282 Passagiere evakuiert
07:10 Uhr

In Deutschland kommt es immer häufiger zu Flugunfällen

Fliegen gilt als vergleichsweise sicher. Dennoch kommt es auch im Luftverkehr in Deutschland zu schweren Störungen oder gar Unfällen, die teilweise tödlich enden. Neuste Zahlen zeigen, dass es mehr Flugunfälle, aber dafür weniger Tote gibt: In der Zivilluftfahrt hat es 2024 in Deutschland 129 Unfälle gegeben. Das waren 18 mehr als im Vorjahr, wie aus einer Statistik der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung (BFU) hervorgeht. Bei 11 Unfällen mit tödlichem Ausgang starben demnach 12 Menschen. 2023 hatte es bei 12 tödlichen Unfällen insgesamt 16 Todesopfer gegeben.

  • Aus den Daten der Behörde mit Sitz im niedersächsischen Braunschweig geht auch hervor, dass mit 43 die meisten Unfälle mit eher leichteren Flugzeugen bis zu zwei Tonnen passierten. In vier Fällen mit tödlichem Ausgang kamen 5 Menschen ums Leben.

  • Ähnlich hoch sind die Zahlen bei Segelflugzeugen auch mit Hilfsantrieb. Von 41 Unfällen verliefen 4 tödlich, es gab 4 Opfer.

  • Mit Hubschraubern gab es 7 Unfälle, alle ohne tödlichen Ausgang.

  • Für schwerere Flugzeuge weist die Statistik einen Unfall einer Maschine zwischen 2 und 5,7 Tonnen aus. Bei Flugzeugen mit mehr als 5,7 Tonnen gab es drei Unfälle. In beiden Kategorien gab es 2024 aber keine Todesopfer zu beklagen.

In Deutschland kommt es immer häufiger zu Flugunfällen
06:53 Uhr

Das wird heute wichtig

Liebe Leserinnen und Leser,

für Katholiken war dieses Ostern ein trauriges Fest. Noch am Ostersonntag hielt Papst Franziskus sichtlich geschwächt eine kurze Rede. Einen Tag später ist der Argentinier an einem Schlaganfall mit 88 Jahren gestorben. Wer wird sein Nachfolger? Spätestens in knapp drei Wochen sollen Kardinäle aus aller Welt in der Sixtinischen Kapelle zum Konklave erscheinen, um einen neuen Pontifex zu bestimmen. Bereits heute kommen einige Kardinäle zusammen, um die anstehenden Trauerfeierlichkeiten zu planen. Alle wichtigen Entwicklungen können Sie in unserem Liveticker verfolgen.

Was heute sonst noch wichtig wird:

  • Die islamistische Hamas hat laut einem Bericht der BBC ihre Bereitschaft signalisiert, ihre Macht an eine andere palästinensische Behörde im Gazastreifen zu übergeben.

  • Der Internationale Währungsfonds (IWF) legt am Nachmittag in Washington seine neue Prognose für die weitere Entwicklung der globalen Konjunktur vor.

  • Die Elite-Universität Harvard zieht im Streit mit der US-Regierung vor Gericht.

  • US-Verteidigungsminister Pete Hegseth gerät nach neuen Enthüllungen in seiner Chat-Affäre immer stärker unter Druck.

  • Geschäftszahlen von Tesla werden zeigen, wie sich der Rückgang der Auslieferungen in den vergangenen Monaten auf die Finanzen des Elektroauto-Herstellers auswirkte.

Außerdem interessant: Das Statistische Bundesamt informiert über die Entwicklung des Bierabsatzes und der Zahl der Brauereien von 2014 bis 2024.

Mein Name ist Hedviga Nyarsik. Ich begleite Sie bis zum frühen Nachmittag durch den Tag und versorge Sie mit den wichtigsten und spannendsten Nachrichten aus aller Welt. Starten Sie gut in diese kurze Woche!

Das wird heute wichtig
06:34 Uhr

Mexiko will diskriminierenden US-Werbespot verbieten

In Mexiko hat die Regierung nach Angaben von Präsidentin Claudia Sheinbaum mehrere Sender aufgefordert, einen als diskriminierend angesehenen Werbespot der US-Regierung zurückzuziehen. Ihren Angaben zufolge enthält der zur besten Sendezeit ausgestrahlte Spot der Regierung von US-Präsident Donald Trump "eine diskriminierende Botschaft", welche die Menschenwürde verletze und zu "Gewalt gegen Menschen auf der Flucht" ermutigen könne. Sheinbaum sagte weiter, sie werde dem mexikanischen Kongress einen Gesetzesvorschlag unterbreiten, der es ausländischen Regierungen verbietet, Werbung in mexikanischen Sendern zu schalten.

Der TV-Spot ist Teil einer mehrere Millionen Dollar teuren großangelegten Anti-Migrations-Kampagne, die Trumps Heimatschutzministerin Kristi Noem im Februar für mehrere Länder angekündigt hatte. "Wenn Sie in Erwägung ziehen, illegal nach Amerika einzureisen, denken Sie nicht einmal daran", warnt Noem in dem Spot, der in Mexiko mit spanischen Untertiteln gesendet wird. Weiter sagt Noem darin, wenn ein Migrant eine Straftat begehe, "werden wir ihn jagen". Denn "Kriminelle" seien in den USA "nicht willkommen".

Mexiko will diskriminierenden US-Werbespot verbieten
05:58 Uhr

BKA-Chef: "Kokain verbreitet sich in Deutschland sehr stark"

Der Präsident des Bundeskriminalamts (BKA), Holger Münch, warnt vor einer Zunahme harter Drogen in Deutschland. Man sehe "eine Kokain-Schwemme", so der BKA-Chef. "Sie wird dadurch ausgelöst, dass der Markt in Nordamerika gesättigt ist und man sich stärker auf Europa konzentriert. Kokain verbreitet sich in Deutschland sehr stark."

Auch im Heroin-Markt sehe man eine Veränderung, "weil die Taliban den Anbau von Opium in Afghanistan unterbunden haben", sagt Münch. "Dadurch scheint eine Verknappung einzutreten - und damit das Risiko einer Vermischung mit synthetischen Opioiden und einem deutlich höheren Risiko für Konsumenten."

Laut der kürzlich vorgestellten polizeilichen Kriminalitätsstatistik für 2024 nahmen Straftaten in Zusammenhang mit Heroin im vergangenen Jahr ab, dafür war ein Anstieg bei Kokain um knapp fünf Prozent und - in noch deutlich höherem Maße - bei LSD und neuen synthetischen Drogen zu verzeichnen.

BKA-Chef: "Kokain verbreitet sich in Deutschland sehr stark"