mit Tobias HauserBeliebtes Windmühlen-Dorf will Urlauber zur Kasse bitten
Das niederländische Dorf Zaanse Schans sieht aus wie ein Postkarten-Idyll: Mit seinen vielen Windmühlen und engen Gassen zieht es jährlich drei Millionen Besucher an. Für die knapp 100 Einwohner ist das eine Belastung. Eine Eintrittsgebühr soll den Zustrom verringern.
Neonazi Liebich soll Haftstrafe in Männergefängnis verbüßen
Neonazi Marla Svenja Liebich soll seine Haftstrafe in einem Gefängnis für Männer absitzen. Das habe die Anstaltsleitung im Frauengefängnis Chemnitz entschieden, teilte das sächsische Justizministerium mit.
Thriller-Autor Sebastian Fitzek erfüllt sich einen Traum
Selbst ein Bestseller-Autor wird bei den Dreharbeiten von "Gute Zeiten, schlechte Zeiten" ein bisschen nervös. Thriller-Autor Sebastian Fitzek sagte in einem Interview mit RTL zu seinen Auftritten in der Serie: "Ich habe wirklich lange nicht mehr so viel Text lernen müssen. Normalerweise ist das auf meinen Lesungen ja ganz anders: Da habe ich mein Buch in der Hand oder erzähle Geschichten aus meinem Leben, die kenne ich natürlich."
Der Berliner ist jetzt in zwei Folgen zu sehen und spielt dabei sich selbst. "Ich habe irgendwann mal in einem Interview gesagt, dass unbedingt ein Auftritt bei GZSZ ein absoluter Traum von mir wäre. Anlässlich meines 20-jährigen Autorenjubiläums erfülle ich mir gerade gerne selbst ein paar Wünsche", so Fitzek laut einer Mitteilung von RTL. Der Schriftsteller trifft in seiner Rolle auf Schauspieler Wolfgang Bahro, seit Jahrzehnten in der Serie als Bösewicht Jo Gerner bekannt. "Wenn man dann weiß, was Gerner in der Serie schon alles durchgezogen hat, zittert man vor der Kamera zumindest insgeheim schon ein bisschen."
Die Folgen mit Fitzek sind am 23. und 24. Juli bei RTL im Fernsehen zu sehen und jetzt bereits eine Woche zuvor bei RTL+ abrufbar.
"Star Wars"-Lichtschwert mitsamt Hand bringt bei Auktion Millionensumme
Vermutlich hat sich ein erwachsenen Spielkind einen Jahre alten Wunsch erfüllt: Ein Lichtschwert aus der "Star Wars"-Filmreihe ist bei einer Auktion in den USA für 3,75 Millionen Dollar (knapp 3,3 Millionen Euro) versteigert worden. Das teilte das Auktionshaus Heritage Auctions mit. Wer die berühmte Requisite erstanden hat, wollte eine Sprecherin auf Anfrage nicht verraten.
Das Schwert gehört zu den ikonischen Requisiten der Filmgeschichte und war in dem Film "Das Imperium schlägt zurück" aus dem Jahr 1980 zum Einsatz gekommen. Der US-Schauspieler Mark Hamill zückte darin in seiner Rolle als Luke Skywalker die Waffe in einem legendären Zweikampf mit Darth Vader. Bei dem Showdown schlägt ihm der Bösewicht die rechte Hand ab.
Das wird heute wichtig
Nach dem Besuch von Bundeskanzler Friedrich Merz in Paris Anfang der Woche kommt Frankreichs Präsident Emmanuel Macron heute nach Deutschland. Auf Schloss Bensberg bei Köln treffen die beiden sich, um das deutsch-französische Regierungstreffen am Freitag in Brühl vorzubereiten. An dem sogenannten Ministerrat auf Schloss Augustusburg nehmen viele Kabinettsmitglieder beider Seiten teil. Bevor es für Merz nach NRW geht, steht am Nachmittag aber noch ein Termin in Berlin an: Der Kanzler trifft den algerischen Präsidenten Abdelmadjid Tebboune zu einem Vieraugengespräch und einer gemeinsamen Pressekonferenz.
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil und Bundesjustizministerin Stefanie Hubig stellen um 12.15 Uhr in Berlin einen Aktionsplan gegen Steuerbetrug vor.
Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer stellt seine Agenda für Heimatpolitik vor.
Der Bundesgerichtshof entscheidet um 8.45 Uhr zu einem Rechtsstreit um die Kündigung von Fitnessstudioverträgen über das Internet. In dem Verfahren geht es um die Frage, wie die Webseite gestaltet sein muss, auf die Kundinnen und Kunden zur Bestätigung einer Kündigung geleitet werden.
Das Statistische Bundesamt veröffentlicht seine Zahlen zu Verkehrsunfällen mit E-Scootern für das Jahr 2025.
Sandra Hüller im Rennen um besonderen Preis
Superhelden, Sci-Fi, Horror und Action geben bei der Vergabe der "Critics Choice Super Awards" den Ton an. In diesem Jahr ist auch Sandra Hüller im Rennen um den Preis. Die deutsche Schauspielerin wurde jetzt für ihre Rolle in dem Sci-Fi-Abenteuer "Der Astronaut - Project Hail Mary" nominiert. In der Sparte "Beste Schauspielerin in einem Science-Fiction/Fantasy Film" treten neben Hüller unter anderem Emily Blunt ("Disclosure Day") und Emma Stone ("Bugonia") an.
Auch Hüllers Co-Star Ryan Gosling hat Chancen auf einen Preis. In dem Film unter der Regie von Phil Lord und Chris Miller spielt Gosling einen Lehrer für Naturwissenschaften, der zur Rettung der Menschheit auf eine Weltraummission geschickt wird. Hüller ("Anatomie eines Falls") verkörpert eine Wissenschaftlerin, die das Projekt leitet. "Der Astronaut - Project Hail Mary" holte insgesamt vier Nominierungen und liegt damit gleichauf mit den Anwärtern "Masters of the Universe", "The Fantastic Four: First Steps", "Weapons" und dem Horror-Hit "Obsession".
"New York Times" wehrt sich gegen "missbräuchliche" Trump-Einschüchterung
Die "New York Times" setzt sich gegen Vorladungen mehrerer ihrer Journalisten zur Wehr. Sie seien "missbräuchlich und unzulässig" und "in böser Absicht erwirkt worden, um die "Times" für ihre Berichterstattung abzustrafen", sagte der Anwalt der Redaktion, David McCraw, laut Mitteilung. Die Zeitung habe deshalb vor Gericht beantragt, die Vorladungen aufzuheben. Nach Angaben der "New York Times" hatten vergangene Woche mehrere ihrer Journalisten Vorladungen der Bundesstaatsanwaltschaft in Manhattan erhalten, nachdem sie über angebliche Sicherheitsbedenken bei der neuen Präsidentenmaschine von Donald Trump berichtet hatten. Die Reporter sollen demnach vor einer Grand Jury aussagen.
Die vier Journalisten hatten unter Berufung auf anonyme Quellen berichtet, Trump habe auf Anraten des Secret Service den Flug vom Nato-Gipfel in der Türkei zum britischen Luftwaffenstützpunkt Mildenhall mit der alten Air Force One absolviert. Demnach ging es dabei um Sicherheitsbedenken. Dort stieg er in die neue, von Katar geschenkte Maschine um. Das Justizministerium hatte bereits in diesem Jahr versucht, Aussagen von Journalisten des "Wall Street Journal" und der "Washington Post" in Ermittlungen zu Enthüllungen zu erzwingen. Nach juristischem Widerstand der Medienhäuser wurden diese Vorladungen später zurückgezogen.