mit Tobias HauserNach Hunderten Tagen: Chinesische Sonde erreicht Quasi-Mond
Die chinesische Raumsonde "Tianwen 2" hat nach rund 400 Tagen Flug den erdnahen Asteroiden Kamo'oalewa erreicht. Die Sonde habe sich dem Himmelskörper erfolgreich bis auf 20 Kilometer genähert und mit der wissenschaftlichen Erkundung begonnen, teilte die chinesische Raumfahrtbehörde CNSA mit. Rund eine Milliarde Kilometer habe die Sonde seit ihrem Start zurückgelegt.
Bereits im Juni hatte die Sonde den Asteroiden demnach erstmals erfasst. Am 7. Juni führte sie dann in rund 30.000 Kilometern Entfernung ein Kontrollmanöver aus und näherte sich seitdem schrittweise weiter an. Kamo'oalewa ist ein sogenannter Quasi-Mond der Erde: Der nur einige Dutzend Meter große Brocken umkreist die Sonne nahezu im Gleichtakt mit der Erde. Einige Forscher vermuten, dass es sich um ein Bruchstück des Mondes handeln könnte, das bei einem Einschlag ins All geschleudert wurde. Mehr Klarheit sollen erst Laboranalysen der Proben bringen, unter anderem über Isotopenverhältnisse.
Volle Lagerhalle in Oranienburg brennt komplett aus
Eine Lagerhalle einer papierverarbeitenden Firma in Oranienburg steht in Vollbrand. Gelagerte Lacke und Kunststoff sorgen zunächst für eine gewaltige Rauchwolke. Wenig später stürzt das Dach des Gebäudes vollständig ein.
Das wird heute wichtig
Liebe Leserinnen und Leser,
Wissen Sie noch, was Sie am 3. Januar gemacht haben? Kai Wegner hat Tennis gespielt - unter anderem. Das, was als "Tennisgate" bekannt wurde, verfolgt Berlins Regierenden Bürgermeister auch ein halbes Jahr später noch. Denn während der CDU-Politiker auf dem Tennisplatz stand, gab es nach einem Brandanschlag im Südwesten der Hauptstadt einen der schwerwiegendsten Stromausfälle seit dem Zweiten Weltkrieg. Zehntausende Menschen mussten tagelang ohne Strom und Heizung auskommen. Eine Expertenkommission hat inzwischen untersucht, welche Lehren aus dem Blackout gezogen werden sollten - und stellt ihre Bilanz heute im Roten Rathaus vor.
Im Bundeskabinett soll heute der Regierungsentwurf des Haushalts 2027 sowie der Finanzplanung bis 2030 beschlossen werden.
Vor der Beerdigung des getöteten obersten Führers Ajatollah Ali Chamenei soll im Iran dessen Leichnam in einer Prozession durch die Millionenmetropole Teheran geführt werden.
In Wuppertal beginnt um 9.00 Uhr der Prozess um ein illegales Waffenlager. Die Staatsanwaltschaft wirft drei Männern Verstöße gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz vor.
Nach Englands Einzug ins Viertelfinale der Fußball-Weltmeisterschaft steht am Abend noch ein echtes Highlight an: Das Duell zwischen Portugal und Spanien ist auch das zweier Superstars aus verschiedenen Epochen - Portugals ewiger Anführer Cristiano Ronaldo trifft auf den spanischen Jungstar Lamine Yamal.
Der Anschlag auf die Maus bleibt vorerst ungeklärt
Fast genau ein Jahr nach einem Brandanschlag auf die berühmte Maus-Figur in Köln hat die Staatsanwaltschaft das Ermittlungsverfahren gegen Unbekannt vorerst eingestellt. Das sagte ein Sprecher der Behörde. Hintergrund: Es gibt keine Spuren mehr, denen man aktuell nachgehen könnte. Das Ermittlungsverfahren würde laut Staatsanwaltschaft aber wieder aufgenommen, "sofern sich künftig konkrete Anhaltspunkte für den oder die Täter ergeben".
Die Statue, die Passanten freundlich zuwinkt, war in der Nacht zum 26. Juli 2025 in Brand gesetzt und beschädigt worden. Die Polizei hatte Ende November Fotos des Verdächtigen veröffentlicht. Vor einigen Wochen wurden sie aber wieder von der Fahndungsseite der Polizei gelöscht, weil die richterliche Erlaubnis abgelaufen war.
Patient in Berliner Krankenhaus von anderem Patienten getötet
In einem Krankenhaus in Berlin-Neukölln ist ein Patient umgebracht worden. Er sei "tödlich mit einem scharfen Gegenstand verletzt" worden, teilte die Polizei auf der Online-Plattform X mit. Hintergrund soll demnach eine Auseinandersetzung mit einem anderen Patienten gewesen sein. Eine Mordkommission hat die Ermittlungen übernommen. Nähere Angaben wollte die Polizei auf Anfrage zunächst nicht machen.