Sicherheitspolitiker warnen vor iranischen Anschlägen in Deutschland
Nach der Veröffentlichung einer iranischen "Vergeltungsliste" mit unter anderem Bundeskanzler Friedrich Merz warnen Sicherheitspolitiker vor Anschlägen iranischer Netzwerke in Deutschland. "Ich gehe davon aus, dass das Terrorregime bereits seit geraumer Zeit gezielte Tötungen und Terroranschläge im Westen und auch in Deutschland plant und vorbereitet", sagte etwa der CDU-Sicherheitspolitiker Roderich Kiesewetter dem "Handelsblatt". Das Risiko sei groß, "dass iranische Dienste und ihre Netzwerke auch in Deutschland Anschläge verüben".
Vielerorts über 30 Grad - nur vereinzelt bleibt es mild
Das Wetter in Deutschland startet diese Woche von Norden bis Süden sommerlich. Besonders heiß wird es im Südwesten, teils klettern die Temperaturen hier auf bis zu 35 Grad. Durch die anhaltende Trockenheit besteht vorallem im Süden und in der Mitte des Landes eine hohe Waldbrandgefahr. In einzelnen Regionen, beispielsweise im Rhein-Main-Gebiet, Saarland, der Pfalz und der Eifel, gilt bereits die vierte von fünf Warnstufen.
"Jurassic Park"-Star Sam Neill ist tot
Der aus dem Kinohit "Jurassic Park" bekannte neuseeländische Schauspieler Sam Neill ist tot. Neill sei am heutigen Montag im Alter von 78 Jahren im Kreise seiner Familie in Australien gestorben, teilten seine Angehörigen mit. Demnach war sein Tod "plötzlich und unerwartet". In der Mitteilung der Familie hieß es zudem, dass der Star "krebsfrei" gewesen sei.
Günther Jauch feiert runden Geburtstag
Er kommentierte Fußballspiele, machte Politiksendungen, führte durch Unterhaltungsshows und moderierte außerdem fast 900 Mal die Sendung "Stern TV". Doch die größte Beliebtheit brachte Günther Jauch die RTL-Show "Wer wird Millionär?" ein. Seit mittlerweile fast 27 Jahren moderiert er die Sendung in der ihm eigenen bescheiden-klugen Art. Heute wird Deutschlands bekanntester Quizmaster 70 Jahre alt.
Geboren wurde Jauch am 13. Juli 1956 in Münster, ab dem dritten Lebensjahr wuchs er in Berlin auf. Sein Vater Ernst-Alfred Jauch war ein katholischer Journalist und Publizist. Über das Wirken seines Sohns ist vom Vater ein spöttisches Zitat überliefert: "Was Günther macht, verstehe ich zwar nicht, aber es wird wohl gut bezahlt - kein Mensch weiß, warum."
Jeder Dritte kämpft bei Hitze mit gesundheitlichen Problemen
Rund jede dritte Person in Deutschland hat bereits gesundheitliche Probleme durch Hitze gehabt. Das seien mehr Menschen als in den Vorjahren gewesen, erklärte die Krankenkasse DAK-Gesundheit, die eine entsprechende Umfrage in Auftrag gegeben hat. Zu den häufigsten Beschwerden gehörten Müdigkeit und Abgeschlagenheit (71 Prozent) sowie Schlafprobleme (68 Prozent). Außerdem gab jeweils mehr als die Hälfte der Menschen mit Gesundheitsbeschwerden an, unter Kreislaufbeschwerden (64 Prozent) und Kopfschmerzen (52 Prozent) gelitten zu haben. Schwindel (32 Prozent) und Appetitlosigkeit (27 Prozent) traten ebenfalls auf, einige Menschen (7 Prozent) klagten auch über Verwirrtheit.
Auffällig ist: Es gaben unterm Strich mehr Frauen an, unter der Hitze zu leiden, als Männer. Unter den befragten Frauen erklärten 40 Prozent, belastet zu sein - der Wert liegt fast doppelt so hoch wie bei den Männern (21 Prozent). Für den Hitzereport der DAK-Gesundheit wurden 1.519 Bundesbürgerinnen und -bürger ab 18 Jahren vom Forsa-Institut online befragt. Die repräsentative Erhebung wurde vom 22. Juni bis zum 1. Juli 2026 durchgeführt.
Das wird heute wichtig
Guten Morgen,
in Paris kommt heute die sogenannte Koalition der Willigen aus westlichen Unterstützern der Ukraine zu Beratungen zusammen. Bei den Gesprächen des von Frankreich und Großbritannien angeführten Bündnisses zur Absicherung eines möglichen Waffenstillstands zwischen Russland und der Ukraine soll es nach Angaben des französischen Präsidenten Emmanuel Macron unter anderem um das Thema Raketenabwehr und mögliche gemeinsame Militärmanöver gehen.
Diese Themen stehen heute außerdem auf der Agenda:
Experten überreichen EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen um 10 Uhr einen Bericht mit wegweisenden Ratschlägen zur möglichen Einführung eines Mindestalters für soziale Netzwerke. Die Empfehlungen könnten auch für die deutsche Debatte über ein Social-Media-Verbot für Kinder und Jugendliche entscheidend sein.
Der Krieg zwischen den USA und dem Iran flammt wieder auf. Die jüngste Angriffswelle sei zwar beendet, teilte das US-Militär mit. Doch eine Einigung zwischen den Konfliktparteien ist nicht in Sicht. Weitere Angriffe könnten folgen.
Nach dem nächtlichen Feuerinferno in einem Lokal in der thailändischen Hauptstadt Bangkok mit Dutzenden Toten und Verletzten läuft die Suche nach der Ursache der Katastrophe. Denn was den Brand ausgelöst hat, ist bislang unklar.
Die neuen Rechte für Fluggäste in der EU nehmen absehbar die letzte Hürde, bevor sie in Kraft treten. Minister der EU-Staaten werden voraussichtlich die Änderung billigen, die nicht nur Familien und Menschen mit Behinderung Vorteile bringen soll.
Bundeskanzler Friedrich Merz eröffnet um 12:30 Uhr eine neue Einrichtung der Universität Köln zur Ausbildung von Fachkräften für Politik und Verwaltung. Die Einrichtung trägt den Namen "Adenauer School of Government". Die Studentenvertretung Asta hat eine Demonstration gegen den Besuch von Merz mit 1000 Teilnehmern angemeldet.
Starten Sie gut in den Tag. Mein Name ist Nilofar Breuer und ich versorge Sie bis zum frühen Nachmittag mit Nachrichten aus aller Welt. Bei Fragen oder Hinweisen erreichen Sie mich via Mail an nilofarkathleen.breuer[at]ntv.de.
Feuerfontäne schießt aus Lokal - Besucher laufen in Falle
Die Ermittlungen zur Brandkatastrophe in Bangkok laufen auf Hochtouren. In der Nacht zu Montag war gegen Mitternacht (Ortszeit) in dem Lokal Rong Beer Na Ladprao im Stadtteil Ladprao im Norden der Millionenmetropole ein Feuer ausgebrochen. Mindestens 27 Menschen starben, mehr als 60 wurden teils schwer verletzt. Die meisten sollen an Rauchvergiftungen gestorben sein. Was die Ursache für den Brand war, ist bislang unklar. Nun zeigen Aufnahmen von Feuerwehrleuten dramatische Szenen aus dem Inneren - und Augenzeugen schildern das Inferno.
"Unschätzbarer Wert": Königliche Grabschätze in Litauen wiederentdeckt
Es ist ein spektakulärer Grabfund in Litauen: Fast 90 Jahre nachdem sie zu Beginn des Zweiten Weltkrieg versteckt wurden, sind lange verschollene königliche Insignien aus dem 16. Jahrhundert gefunden worden. Die wertvollen Grabbeigaben der litauisch-polnischen und österreichischen Herrscher wurden in der Krypta der Kathedrale von Vilnius entdeckt. "Die wiederentdeckten Artefakte sind von unschätzbarem Wert", sagte die Kunsthistorikerin Giedre Mickunaite in Vilnius. Sie ist die Kuratorin der neu eröffneten Ausstellung "Hidden Within" im Museum des kirchlichen Erbes, in der die kostbaren Relikte bis zum 30. Januar 2027 der Öffentlichkeit präsentiert werden.
"Ich arbeite hier schon lange, seit über zehn Jahren. Und ich bin bestimmt 5.000 Mal an diesem Versteck vorbeigegangen. Aber ich hätte dort nicht einmal angehalten und gesucht, weil sich nichts in diesem Korridor befand", sagte Alina Pavasaryte von der Museumsverwaltung bei einem Rundgang durch die Krypten. "Sie waren wirklich gut versteckt".
Zahl der Toten bei Waldbrand in Spanien steigt auf 13
Die Zahl der Toten des verheerenden Waldbrands in Südspanien ist auf 13 gestiegen. Eine 93-jährige Britin sei im Krankenhaus ihren Verletzungen erlegen, erklärten Behördenvertreter der Region Andalusien. Zuvor hatte die Zahl der Toten des Waldbrandes bei zwölf gelegen. Das Feuer war am Donnerstagnachmittag in Los Gallardos in der andalusischen Provinz Almería ausgebrochen und hatte etwa 7000 Hektar Land niedergebrannt. Etwa 1500 Menschen mussten das Gebiet zwischenzeitlich verlassen. Auch unter den weiteren Todesopfern sind nach Angaben der Behörden möglicherweise viele Menschen mit ausländischer Staatsangehörigkeit. In der Gegend leben zahlreiche Ausländer, insbesondere Briten.