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Der TagDeutsche Bank hat Ärger mit israelischer Steuerbehörde
07.02.2017, 15:06 Uhr
Für die Deutsche Bank hat sich eine neue rechtliche Baustelle aufgetan: Israels Steuerbehörde wirft dem Geldhaus vor, die Mehrwertsteuer für bestimmte Geschäfte nicht ordnungsgemäß abgeführt zu haben. Der Landeschef der Deutschen Bank wurde kurzzeitig verhaftet, Büros wurden durchsucht und Computer beschlagnahmt.
Laut Steuerbehörden sowie Gerichtsunterlagen geht es um Transaktionen im Volumen von 550 Millionen Schekel, umgerechnet 137 Millionen Euro.
Der Vorwurf lautet, dass diese Transaktionen unrechtmäßig als Auslandsgeschäft behandelt wurden und dadurch die 17-prozentige Mehrwertsteuer umgangen worden sei.