Der TagDoch kein Steuerbetrug - bei Shakira klingelt die Kasse
Shakira ist nach einem jahrelangen Streit in Spanien vom Vorwurf des Steuerbetrugs freigesprochen worden. Die spanische Justiz hob ein früheres Urteil gegen die Sängerin auf und ordnete an, dass das Finanzamt mehr als 55 Millionen Euro an die Kolumbianerin zurückzahlen muss - inklusive Zinsen und Prozesskosten. Gegen das Urteil kann noch vor dem Obersten Gericht in Madrid Berufung eingelegt werden.
Nach Auffassung der Richter konnte die Finanzverwaltung nicht zweifelsfrei nachweisen, dass Shakira im Jahr 2011 ihren steuerlichen Wohnsitz in Spanien hatte. Maßgeblich sei insbesondere gewesen, dass die erforderliche Aufenthaltsdauer von mehr als 183 Tagen nicht belegt werden konnte, teilte der Nationale Staatsgerichtshof in Madrid mit.
Shakira erklärte nach dem Urteil in einer Mitteilung an spanische Medien, sie sei nach "mehr als acht Jahren brutaler öffentlicher Anfeindungen" und einer Kampagne zur Zerstörung ihres Rufs nun bestätigt worden. Sie habe nie betrogen, und dennoch sei sie über Jahre hinweg "als schuldig behandelt" worden. Sie habe deshalb nächtelang nicht schlafen können. Die Affäre habe "meine Gesundheit und das Wohlbefinden meiner Familie beeinträchtigt".