Der TagEM: "Absurder" Miniflug der Franzosen sorgt für Fassungslosigkeit
Entfernungen sind ja gern mal eine etwas relative Sache: Was für den einen eine gut zu fahrende Strecke ist, kommt dem anderen gefühlt wie eine Weltreise vor. Was denken Sie über 170 Kilometer: Mit dem Auto oder mit dem Flugzeug? Vermutlich sehen Sie es ähnlich wie ich: Die Strecke fährt man doch mal eben. Frankreichs Fußball-Nationalteam hat für eine Fahrt von Düsseldorf nach Paderborn anders entschieden und erntet dafür Kritik - vor allem für die Begründung: Die Mannschaft und Teamverantwortlichen wollten nach eigenen Angaben Zeit sparen und sind deshalb in den Flieger statt in den Bus gestiegen. Ein Sprecher vom Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) kritisiert: "Das ist in der Tat unfassbar. Das ist eines der absurdesten Beispiele, die ich gehört habe". Eine Busfahrt hätte in der Tat kaum länger gedauert. Werner Reh vermutet sogar: "Ich gehe mal davon aus, dass die Mannschaft unter dem Strich sogar Zeit verloren hat." Nach dem halbstündigen Flug stand trotzdem noch eine halbe Stunde Busfahrt an, dann der Weg zum Flughafen und die üblichen Dinge beim Check-in, die so ihre Zeit brauchen - so falsch liegt er damit nicht.
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