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Der TagEU fürchtet Destabilisierung Serbiens durch Russland

20.03.2017, 06:50 Uhr
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Ein Graffito in Belgrad mit deutlicher Botschaft: Der Kosovo geht zu Serbien. (Foto: dpa)

Russland habe einen wachsenden Einfluss in Serbien und destabilisiere das Land, warnte der Chef des Auswärtigen Ausschusses im EU-Parlament, David McAllister.

  • "Moskau versucht die Medien, Teile der Politik sowie Zivilgesellschaft in Serbien massiv zu beeinflussen", sagte McAllister der Zeitung "Die Welt". Russland verfolge in Serbien "eine bewusste Destabilisierungsstrategie". Dies gebe "Anlass zu großer Sorge".

  • Der Balkan sei "eine hochbrisante Region, wo in kürzester Zeit durch unverantwortliches Handeln längst überwunden geglaubte Konflikte wieder aufleben können", sagte McAllister.

  • Russland würde in der serbischen Gesellschaft "als der größte Unterstützer" wahrgenommen, obwohl die EU mit Finanzhilfen von rund 1,5 Milliarden Euro bis zum Jahr 2020 mit Abstand der größte Geldgeber sei. Serbien ist EU-Beitrittskandidat.

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