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Der TagEis und Feuer: Wetterextreme setzen US-Bürgern zu

21.01.2025, 11:45 Uhr

Waldbrände an der Westküste in Kalifornien, andernorts eisige Kälte und Schnee: Die USA erleben derzeit starke Wetterextreme. Die südlichen Bundesstaaten Louisiana, Georgia, Alabama, Florida und Mississippi erklärten wegen eines bevorstehenden Wintersturms den Notstand, wie US-Medien berichteten. Das eisige Wetter bekam auch die Hauptstadt Washington zu spüren: Die Vereidigung des neuen Präsidenten Donald Trump wurde nach drinnen in die Rotunde des Kapitols verlegt. Für rund 40 Millionen Menschen in den USA gelten nach Angaben von Meteorologen Wetterwarnungen. Stellenweise seien Temperaturen von bis zu minus 30 Grad Celsius (minus 22 Grad Fahrenheit) zu erwarten. Schneefall sei selbst im sonst sonnigen Florida möglich. Angesichts der Unwetter seien Hunderte Flüge gestrichen worden, hieß es in örtlichen Medienberichten. Viele Schulen blieben geschlossen.

Rund um Los Angeles wächst derweil wegen der befürchteten Rückkehr gefährlicher Starkwinde die Sorge vor weiteren Bränden. Ein kleineres Feuer war kurz nach Beginn des Warnzeitraums für "extremes Feuerwetter" am Montagnachmittag (Ortszeit) im Griffith Park ausgebrochen, einem auch bei Touristen sehr beliebten Park in den Santa Monica Mountains rund um eine Sternwarte. Die Feuerwehr konnte diesen Brand jedoch schnell löschen.

Quelle: ntv.de