Der Tag"El Hotzo" bereut sein Frauen-Geständnis
Der Autor und Satiriker Sebastian Hotz hat sein im Dezember 2024 veröffentlichtes Bekenntnis über manipulatives Verhalten in Beziehungen als Fehler bezeichnet. Im "Spiegel"-Spitzengespräch sagt der 29-Jährige: "Diese Öffentlichkeit hat niemandem geholfen, das irgendwie zu verarbeiten." Hotz habe die mediale Resonanz seines Geständnisses unterschätzt: "Das öffentliche Echo wirkte für mich etwas absurd, weil ich kann mir keine Welt vorstellen, in der mein Privatleben derart viel Raum einnehmen sollte."
"El Hotzo" hatte vor gut einem Jahr zugegeben, Ex-Partnerinnen manipuliert und in Beziehungen gelogen und betrogen zu haben. Im Spitzengespräch sagte er nun: "Ich habe mich in meinen 20ern wie ein Arschloch verhalten in Beziehungen."
Das Bekenntnis war damals breit rezipiert worden und sorgte für Diskussionen über Doppelmoral und performativen Feminismus. Der Satiriker beschrieb die damalige Situation rückblickend als eine "sehr unangenehme Zeit", in der er unter privatem Druck gestanden habe und "mit allem aufräumen" wollte.