Der TagElefanten trampeln Tourist in Nationalpark in Südafrika zu Tode
In Südafrika kommt es immer wieder zu Angriffen durch Elefanten. 2021 war ein mutmaßlicher Wilderer im berühmten Krüger-Nationalpark von Elefanten zu Tode getrampelt worden. Nun ist auch ein Tourist aus Spanien von Elefanten getötet worden. Wie die Polizei und die Nationalpark-Behörde mitteilen, war der 43-jährige Mann im Pilanesberg-Nationalpark nordwestlich von Johannesburg aus seinem Auto gestiegen, um Elefanten zu fotografieren. Eine Elefantenkuh attackierte den Mann und trampelte ihn zusammen mit ihrer Herde zu Tode.
Der Spanier war den Angaben zufolge am Sonntag mit seiner Verlobten und zwei weiteren Frauen in einem Privatauto in dem etwa 50.000 Hektar großen Nationalpark unterwegs gewesen. Als sie eine kleine Elefantenherde aus drei Elefantenkühen und drei Kälbern erblickten, stieg der Mann aus dem Auto aus und ging auf die Elefanten zu, um Fotos zu machen. "Die Elefanten haben ihn angegriffen und getötet", sagt der Polizeisprecher Sabata Mokgwabone. Danach hätten sich die Elefanten entfernt, ohne andere Fahrzeuge zu beachten, und seien im Gebüsch verschwunden. Der Naturschutz-Beauftragte der Behörde, Pieter Nel, sagte, die Leitkuh der Herde sei "unruhig" geworden, als der Mann auf sie zugekommen sei. Es sei "normal", dass Elefanten "ihre Jungen verteidigen". "Viele Touristen sind sich der Gefahr nicht bewusst und wissen nicht, wie gefährlich diese Tiere sein können", fügte er hinzu. Besuchern der Parks wird daher geraten, immer im Auto sitzen zu bleiben und die Fenster geschlossen zu halten.