Der Tag"Er weinte und sprang auf mich": Wanderer rettet Welpen aus eisiger Kohlegrube

Ein Wanderer hat im US-Staat Pennsylvania einen seit Tagen vermissten Hundewelpen gerettet. Er sei auf einem Bergpfad unterwegs gewesen und habe in einer alten Kohlegrube einen Schwanz wedeln sehen, berichtete der Fotograf Collin Leiby. Ihm sei sofort klar gewesen, dass es sich um Freddy handeln müsse, einen sechs Monate alter Golden Retriever, dessen Verschwinden das gesamte Städtchen Pottsville in eine fieberhafte Suche gestürzt hatte.
Leiby sagte, der Hund in der etwa drei Meter tiefen Grube sei zu schlapp gewesen, um nach draußen zu finden. "Ich begann, seinen Namen zu rufen. Er stand langsam auf und ging auf uns zu", berichtete der 33-Jährige. Freddy habe es ein Stück die eisige Seitenwand hinauf geschafft, so dass er ihn greifen und festhalten konnte.
"Er weinte und sprang auf mich", sagte Leiby. Das habe wohl bedeuten sollen: "Bringt mich nach Hause." Auch ihm seien die Tränen gekommen. Er wohne nur drei Häuserblocks von den Besitzern entfernt. Er habe Freddy Wasser gegeben, ihn an eine Ersatzleine genommen und sich zusammen mit seinem eigenen Hund auf den Heimweg gemacht.