Schwere Vorwürfe gegen PolitikerErmittler durchsuchen Räume von Ex-IWF-Direktor Rato
Der frühere Direktor des Internationalen Währungsfonds (IWF), Rodrigo Rato, sieht sich in Spanien weiteren Ermittlungen wegen Geldwäsche ausgesetzt.
Ratos Wohnung in Madrid wurde gestern von Zollbeamten durchsucht.
Um sie zur Durchsuchung seines Büros zu begleiten, wurde der einstige spanische Wirtschaftsminister in einem Polizeiwagen fortgebracht.
Laut Angaben aus Justizkreisen wird ihm Geldwäsche, Betrug und die Verheimlichung von Vermögenswerten vorgeworfen. "Ich habe mit der Justiz zusammengearbeitet, weil ich Vertrauen in sie habe", wird Rato von "El País" zitiert.
Gegen den einst einflussreichen konservativen Politiker wird bereits in zwei anderen Affären ermittelt. Er wurde deshalb aus der konservativen Regierungspartei PP ausgeschlossen.