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Der TagEs steht fest: Baldwins Waffe war mit scharfer Munition geladen

27.10.2021, 19:08 Uhr

Immer noch fassungslos schaut die Welt nach New Mexico: Die Waffe, die der Schauspieler Alec Baldwin am Set des Westerns "Rust" benutzt hat, enthielt nach Angaben der Polizei tatsächlich scharfe Munition. Dies gaben die Ermittler bei der heutigen Pressekonferenz in Santa Fe bekannt. Das abgegebene Projektil konnte sichergestellt werden, so Sheriff Adan Mendoza. Laut der Lokalzeitung "Santa Fe Reporter" haben Ermittler "ein Projektil" sichergestellt, das in der Schulter von Souza stecken geblieben war. Dasselbe Projektil tötete demnach Kamerafrau Hutchins. Es gebe Hinweise, dass sich noch mehr scharfe Munition am Set befand. Dazu seien aber weitere Untersuchungen nötig.

Die Ermittler hätten bei der Durchsuchung des Drehorts 600 Beweismittel-Stücke sichergestellt, darunter drei Waffen und Munition. Die Untersuchungen dauerten laut Bezirksstaatsanwältin Mary Carmack-Altwies an. Es sei zu früh, um über eine mögliche Anklage zu entscheiden. Alle Beteiligten, darunter Baldwin, würden mit der Polizei kooperieren.

Bei dem Vorfall während der Dreharbeiten auf einer Filmranch in New Mexico war am vorigen Donnerstag die 42 Jahre alte Chef-Kamerafrau Halyna Hutchins tödlich verletzt worden. Der Hauptdarsteller und Produzent Baldwin hatte die Waffe bei der Probe für eine Szene abgefeuert. Regisseur Joel Souza wurde bei dem Zwischenfall an der Schulter verletzt, konnte das Krankenhaus aber wenig später wieder verlassen.

Quelle: ntv.de