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Der TagEs verlassen mehr Mexikaner die USA als kommen

20.11.2015, 09:55 Uhr

Manch ein US-Politiker will ja am liebsten den Zaun zwischen Mexiko und den USA höher bauen, eine Mauer hinzufügen und am besten alle zehn Meter einen Soldaten aufstellen. Für Konservative sind Mexikaner Ursprung vieler Übel in den Staaten. Dabei nimmt das "Problem" eher ab als zu:

  • Laut Pew-Institut ist der Migrationssaldo negativ. Heißt: In den vergangenen fünf Jahren sind mehr Mexikaner aus den USA zurück in die Heimat gezogen als eingewandert. Zu schlecht die Jobchancen, zu feindselig die Stimmung mancherorts.

  • Die Zahlen: Zwischen 2009 und 2014 kehrten etwa eine Million Mexikaner zurück. 870.000 kamen.

  • Allerdings räumen die Experten beim Pew-Institut ein: Die Erhebung ist schwierig, weil es keine offiziellen Zahlen gibt.

Quelle: ntv.de