Der TagEx-Politiker wegen Beleidigung von Söder verurteilt
Er soll den bayerischen Ministerpräsidenten Markus Söder als "Corona-Autokraten", "Landesverräter" und "Södolf" beschimpft haben. Der österreichische Publizist und frühere Rechtsaußenpolitiker Gerald Grosz wird wegen Beleidigungen vom Amtsgericht Deggendorf zu einer Geldstrafe von knapp 15.000 Euro verurteilt. Die Richterin sagt, Söder werde durch die Beleidigung "in die Nähe des nationalsozialistischen Regimes" gerückt. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.
Laut Anklage fielen Grosz Äußerungen in einer Rede beim politischen Aschermittwoch 2023 der AfD im bayerischen Osterhofen. Auch soll Grosz Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach einen "Horrorclown" genannt haben. Der Publizist verteidigt seine Wortwahl vor Gericht als "Satire". Grosz will in Berufung gehen.