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Der TagFacebook & Co. wollen stärker gegen Kindesmissbrauch vorgehen

11.06.2020, 12:54 Uhr

Facebook, Google und andere Online-Konzerne wollen ihre Anstrengungen im Kampf gegen Kindesmissbrauch im Netz verstärken. Die Tech-Unternehmen stellten einen mehrstufigen Plan dafür vor. Unter anderem wollen sie noch mehr in Technologien investieren, mit denen unter anderem kinderpornografisches Material erkannt werden kann. Außerdem soll es jährliche Fortschrittsberichte und Treffen mit Regierungsbehörden und Strafverfolgern geben.

Die Unternehmen arbeiten bereits seit Jahren in diesem Bereich zusammen. So kommt Microsofts Technologie PhotoDNA zum Einsatz, um Missbrauchs-Bilder zu erkennen und aus dem Netz zu nehmen. Die Plattformen tauschen auch Daten aus, damit einmal entdeckte Inhalte beim erneuten Hochladen auch auf anderen Plattformen sofort gestoppt werden können. Unter den Teilnehmern des neuen Programms "Project Protect" sind auch Twitter und der Online-Speicherdienst Dropbox sowie mehrere Organisationen, die gegen Kindesmissbrauch kämpfen.